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Am Freitag hat der DAX sich nochmal etwas erholt - unterm Wochenstrich bleibt aber ein Minus von fast zwei Prozent. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.011,04 Punkten berechnet, im Vergleich zum Vortagesschluss ein Plus in Höhe von 0,49 Prozent. Selbst Papiere der Deutschen Bank konnten sich halbwegs gut halten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

CDU-Außenpolitiker Hardt verteidigt UN-Migrationspakt


Vereinte Nationen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, hat Bedenken gegen den UN-Migrationspakt auch aus CDU und CSU als unbegründet zurückgewiesen. "Die absurde Debatte über angebliche negative Wirkungen des Migrationspakts erinnert mich sehr an die Diskussion über die Handelsabkommen, die uns in ähnlich irrationaler Weise über Monate beschäftigt hat", sagte Hardt der "Welt" (Montagsausgabe). "Diffuse Ängste werden geschürt und Menschen werden verunsichert."

Niemand aus den demokratischen Parteien sollte sich für so etwas hergeben. "Denn selbst wenn sich am Ende nichts von den Sorgen bewahrheitet, bleibt bei den Bürgern ein flaues Gefühl." Zuvor hatte Peter Ramsauer (CSU), Vorsitzender des Bundestagsausschusses für wirtschaftlliche Zusammenarbeit und Entwicklung, scharfe Kritik am UN-Migrationspakt geübt. Ramsauer warnte der "Welt" davor, durch das internationale Abkommen ergebe sich eine "völlige Aushöhlung und Umdeutung des deutschen Asylrechts". Ramsauer forderte dshalb Nachverhandlungen. CDU-Außenpolitiker Hardt wies die Kritik zurück. "Auf die Substanz kommt es an", sagte er der "Welt". "Wenn sich nun viele Staaten zum Beispiel Afrikas freiwillig verpflichten, für Migranten bessere Lebensbedingungen zu schaffen und auch mit uns besser zusammenzuarbeiten, dann erleichtert uns das die globale Ordnung und Steuerung der Migration, die ja bisher eher ungeordnet stark nach Europa dräng", argumentiert Hardt. "Somit ist der UN-Migrationspakt in unserem deutschen Interesse. Es wäre töricht, ihn abzulehnen." Im Bundestag sei bereits im Frühjahr über die Vereinbarung diskutiert worden. "Weder hat sich damals die Öffentlichkeit empört, noch hat die Presse breit berichtet. Jetzt, da irre Verschwörungstheoretiker gegen den Migrationspakt unterwegs sind, verlässt so manchen der Mut."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.11.2018 - 06:00 Uhr

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