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Am Freitag hat der DAX sich nochmal etwas erholt - unterm Wochenstrich bleibt aber ein Minus von fast zwei Prozent. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.011,04 Punkten berechnet, im Vergleich zum Vortagesschluss ein Plus in Höhe von 0,49 Prozent. Selbst Papiere der Deutschen Bank konnten sich halbwegs gut halten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Chef der Mindestlohnkommission: Armut hat andere Ursachen


Bettlerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In die von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) angestoßene Debatte über einen armutsfesten Mindestlohn schaltet sich jetzt auch der Chef der unabhängigen Mindestlohnkommission, Jan Zilius, ein. "Eine Anforderung, die der Mindestlohn als arbeitsmarktpolitisches Instrument nicht erfüllen kann, ist der umfängliche Schutz vor Armut", schreibt der Vorsitzende des mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern besetzten Gremiums, das über die Anpassung der gesetzlichen Lohnuntergrenze entscheidet, in einem Gastkommentar für das "Handelsblatt". Ein Teil der Menschen in Deutschland sei trotz einer Beschäftigung bei stabiler Wirtschaftslage von Armut bedroht.

"Die Erwartung, dass der gesetzliche Mindestlohn die Gefährdung durch Armut, insbesondere Armut im Alter, bannen kann, überfordert das Instrument jedoch", heißt es in dem Beitrag weiter. Zwei Zahlen verdeutlichen dies nach seiner Ansicht: Nur 27 Prozent der Mindestlohnbezieher lebten in armutsgefährdeten Haushalten, und nur 23 Prozent der Personen aus armutsgefährdeten Haushalten seien erwerbstätig, könnten also von mindestlohnbedingten Lohnsteigerungen profitieren. "Armutsrisiken haben meist andere Ursachen als einen zu niedrigen Stundenlohn", schreibt Zilius. Diese lägen in erster Linie im reduzierten Umfang der Arbeitsstunden in Verbindung mit Kindererziehung und Pflege von Angehörigen sowie gesundheitlichen Beeinträchtigungen und geringer Qualifikation. Ein gesetzlicher Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde, wie ihn Finanzminister Scholz gefordert hatte, tangiere zudem stark die Lohnfindung der Sozialpartner. In dieser Höhe würde die gesetzliche Lohnuntergrenze aktuell in mindestens 267 laufende Tarifverträge beziehungsweise 1.032 von insgesamt 6.713 Tarifgruppen eingreifen, betont das frühere Vorstandsmitglied des RWE-Konzerns.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.11.2018 - 05:40 Uhr

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