Dienstag, 19. Februar 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,20 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,01 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von über 14 Prozent im Plus, gefolgt von Henkel und von HeidelbergCement. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ministerrunde scheitert an Kompromissversuch zu Paragraph 219a


Krankenhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat mit ihren Ressortkollegen Franziska Giffey (SPD, Familie), Jens Spahn (CDU, Gesundheit), Horst Seehofer (CSU, Innen) und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) vergeblich versucht, eine Lösung im Streit um den Paragraphen 219a des Strafgesetzbuchs zu finden, der Werbung für Abtreibungen verbietet. Das berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben) unter Berufung auf einen Sprecher des Bundesjustizministeriums. Die Runde hat demnach am 6. November getagt.

Der Sprecher fügte allerdings hinzu: "Die Gespräche werden voraussichtlich in den kommenden Tagen fortgesetzt. Die Bundesregierung arbeitet weiter intensiv an einer Lösung, die in allen Koalitionsfraktionen mehrheitsfähig ist." Innerhalb der SPD herrscht starker Druck, zu einer Lösung zu kommen, mit der Informationen über Mediziner, die Abtreibungen vornehmen, straffrei gestellt werden. Dazu wäre allerdings eine Gesetzesänderung nötig, die CDU und CSU ablehnen. Zuletzt hatten die Jusos die Freigabe der Abstimmung gefordert. Dem hatten sich zwölf junge SPD-Bundestagsabgeordnete angeschlossen. Die Freigabe würde dazu führen, dass die SPD die Rechtsänderung mit Linken, FDP und Grünen durchsetzt – so wie es kurz vor der Bundestagswahl 2017 mit der Ehe für alle geschah. Das käme einem Koalitionsbruch gleich. Der Streit hatte sich an der Medizinerin Kristina Hänel entzündet, die im November 2017 wegen der so genannten Werbung für Abtreibungen zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt worden war. Das Urteil wurde mittlerweile in zweiter Instanz bestätigt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.11.2018 - 05:00 Uhr

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