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Zum Wochenstart hat der DAX leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,20 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,01 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von über 14 Prozent im Plus, gefolgt von Henkel und von HeidelbergCement. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Syrien: Mindestens 35 Deutsche in Haft


Flagge von Syrien / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Derzeit sitzen mindestens 35 mutmaßliche deutsche Anhänger der Terrorgruppe "Islamischer Staat" in Gefängnissen der Kurden in Nordsyrien - darunter mindestens zehn Männer, zehn Frauen und 15 Kinder. Das geht aus Recherchen der Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben) in Nordsyrien hervor. Insgesamt halten die Anti-Terror-Einheiten der kurdischen Miliz YPG derzeit 2.700 Männer, Frauen und Kinder aus 46 Staaten in Nordsyrien in Haft, darunter 800 ausländische Personen, die für den IS auch an Kämpfen teilgenommen haben sollen.

Nach Angaben der Verwaltung der Kurden sind die Haftanstalten vor Ort jedoch stark überfüllt. "Die ausländischen Gefangenen sind für uns eine sehr große Belastung und eine enorme Herausforderung", sagte der Außenbeauftragte der kurdischen Selbstverwaltung in Nordsyrien, Abdulkarim Omar, den Zeitungen. "Wir werden diese Leute niemals in unserer Region belassen, und wir werden sie auch nicht hier vor Gericht stellen", so Omar weiter. Die Kurden in Nordsyrien wollen eigenen Angaben zufolge den Herkunftsländern wie etwa Deutschland, Frankreich oder die USA nur eine kurze Zeit für den Dialog geben. "Wenn sie ihrer Verantwortung nicht gerecht werden, müssen wir uns Alternativen überlegen", so Omar. Klar sei dann vor allem eines: "Diese Leute bleiben nicht hier im Gefängnis", so der Außenbeauftragte. Im Zusammenhang mit den wiederholten Angriffen des türkischen Militärs auf Hochburgen der Kurden in Nordsyrien hatte Omar zuletzt auf einer Europareise gewarnt: "Die Angriffe der Türkei können dazu führen, dass gefangene IS-Anhänger freikommen." Die Kurdenmiliz YPG steht ideologisch der türkisch-kurdischen Arbeiterpartei PKK nahe. In der Türkei gilt sie deswegen als Terrororganisation. Für den Westen, vor allem die USA, ist sie einer der engsten Partner im Kampf gegen den IS, sie hat eine entscheidende Rolle bei der Befreiung der früheren IS-Hauptstadt Rakka und anderer Städte gespielt. Doch die Kanäle deutscher Diplomaten zu den Kurden nach Nordsyrien sind nach Angaben der Bundesregierung begrenzt. Die deutsche Botschaft in Syrien ist weiterhin geschlossen. In dem Bürgerkriegsland haben weder der Diktator Baschar al-Assad noch die türkische Regierung Einfluss in der Kurdenregion. Und die Kurden sind als eigener Staat mit einer eigenen Justiz international nicht anerkannt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.11.2018 - 01:00 Uhr

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