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Börse

Am Freitag hat der DAX sich nochmal etwas erholt - unterm Wochenstrich bleibt aber ein Minus von fast zwei Prozent. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.011,04 Punkten berechnet, im Vergleich zum Vortagesschluss ein Plus in Höhe von 0,49 Prozent. Selbst Papiere der Deutschen Bank konnten sich halbwegs gut halten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Missbrauchsbeauftragter Rörig: Cybergrooming stärker verfolgen


Tastatur / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, fordert ein stärkeres Vorgehen gegen so genanntes Cybergrooming. "Es ist absolut alarmierend, wie Pädosexuelle in Onlinespielen und Chats Jagd auf Kinder und Jugendliche machen und sie dazu bewegen, sich vor der Webcam auszuziehen oder sich mit ihnen zu treffen", sagte Rörig dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgaben). "Aktuell gibt es praktisch keinen Kinder- und Jugendschutz im Netz. Minderjährige agieren und kommunizieren dort ungeschützt und ohne Kontrolle der Eltern. Hierauf müssen wir reagieren, auch mit gesetzlichen Regelungen."

Rörig sagte, er fordere schon lange eine Versuchsstrafbarkeit von Cybergrooming und einen verbesserten Jugendmedienschutz. Darum unterstützt er den Vorstoß dazu von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD). Die Bundesregierung, so der Missbrauchsbeauftragte, müsse alle gesetzlichen, personellen und finanziellen Möglichkeiten ergreifen, um sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche besser zu bekämpfen und die großen Lücken beim Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum zu schließen. Dazu gehöre auch, die IT-Wirtschaft zu Kinder- und Jugendschutz im Netz gesetzlich zu verpflichten. Barley hatte erklärt, künftig solle sich jeder Täter strafbar machen, der mit dem Ziel, ein Kind zu missbrauchen, Kontakte zu vermeintlichen Opfern anbahnt. Bislang gilt: Wenn ein Täter nur glaubt, mit einem Kind zu kommunizieren, tatsächlich aber mit verdeckten Ermittlern oder Eltern Kontakt hat, macht er sich nicht strafbar.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.11.2018 - 05:00 Uhr

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