Sonntag, 26. Mai 2019
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Börse

Am Freitag hat der DAX sich nochmal etwas erholt - unterm Wochenstrich bleibt aber ein Minus von fast zwei Prozent. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.011,04 Punkten berechnet, im Vergleich zum Vortagesschluss ein Plus in Höhe von 0,49 Prozent. Selbst Papiere der Deutschen Bank konnten sich halbwegs gut halten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Mehr als jeder vierte Arbeitnehmer macht regelmäßig keine Pause


Schreibtisch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bei 28 Prozent der Beschäftigten in Deutschland fallen regelmäßig Arbeitspausen aus. Bei jüngeren Beschäftigten zwischen 15 und 29 Jahren liegt der Anteil mit 31 Prozent noch etwas höher, berichten die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Dienstagausgaben unter Berufung auf die Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion. Das Ministerium verweist in diesem Zusammenhang auf Daten aus der "Arbeitszeitbefragung 2017" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Als Grund für den Ausfall hätten 63 Prozent der Beschäftigten zuletzt "zu viel Arbeit" sowie "Pause passt nicht in den Arbeitsablauf" angegeben. 26 Prozent gaben an: "Möchte keine Pause machen". 14 Prozent verzichteten auf Pausen, "um früher Feierabend zu haben". 24 Prozent nannten sonstige Gründe. Unter Verweis auf Daten aus dem Jahr 2015 erklärt das Arbeitsministerium, dass Beschäftigte im Gastgewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen am häufigsten von einem Pausenausfall betroffen seien. Die Linksfraktion sieht erhebliche Defizite auf Seiten der Arbeitgeber. "Die Zahlen sind alarmierend. Viele Arbeitgeber ignorieren offensichtlich ihre gesetzlichen Schutz- und Sorgfaltspflichten und nehmen damit Gesundheitsgefährdungen ihrer Beschäftigten in Kauf", sagte die Linken-Bundestagsabgeordnete Jessica Tatti dem RND. "Zeitdruck, Arbeitsverdichtung und Leistungsstress sind zu einem massiven Problem in der Arbeitswelt geworden. Wenn Beschäftigte die Arbeit in ihrer Arbeitszeit nicht schaffen, dann muss mehr Personal eingestellt werden." Insbesondere im Erziehungs- und Pflegebereich würden viele bereits seit Jahren am Limit arbeiten. "Wenn Unternehmen ihre Beschäftigten systematisch ausbrennen, um Kosten zu sparen und höhere Gewinne zu erzielen, muss die Bundesregierung handeln", so Tatti weiter. "Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal in Erziehung und Pflege. Eine Anti-Stress-Verordnung ist überfällig."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.11.2018 - 05:00 Uhr

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