Dienstag, 13. November 2018
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Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.410 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,7 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen etwas besser als erwartet aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Zentralratspräsident fürchtet neuen Antisemitismus


Kippa-Träger / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, warnt vor einer "besorgniserregenden Entwicklung" angesichts eines neu aufflammenden Antisemitismus in Deutschland. "Die AfD leistet deutlich einer Enthemmung Vorschub und duldet Antisemitismus und Rassismus in ihren eigenen Reihen", sagte Schuster der "Passauer Neuen Presse" (Freitagsausgabe). Auch AfD-Parteichef Alexander Gauland setze mit völlig inakzeptablen Äußerungen immer wieder entsprechende Signale.

"Es wurden Rote Linien verschoben", kritisierte Schuster. Man traue sich heute wieder Dinge zu sagen, die man sich vor zehn oder 15 Jahren noch nicht getraut habe. Diesen Aussagen habe die AfD mit Formulierungen wie "Denkmal der Schande" und "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" den Weg bereitet. Nun gelte es, "diese Linien wieder zurück zu verschieben". Der Zentralratspräsident sieht es als "Aufgabe aller demokratischen Parteien, in allen Gremien und Parlamenten der AfD entgegenzutreten". Er erwarte von allen anderen politischen Kräften unabhängig ihrer parteipolitischen Ausrichtung, dass sie "sich gemeinsam klar gegen die AfD und ihre Positionen und Äußerungen stellen". Das Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November ist für Schuster "keine starre Routine", sondern "sehr lebendiges Gedenken von politisch Verantwortlichen, von religiösen Vertretern und von vielen Bürgern".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.11.2018 - 05:00 Uhr

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