Mittwoch, 23. Januar 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.071,54 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,17 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von RWE mit einem kräftigen Kurssprung von über fünf Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von der Deutschen Lufthansa und von Wirecard. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EU-Dieselgipfel Ende November in Brüssel


Auspuff / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der anhaltenden Dieselkrise plant die EU-Kommission ein europäisches Diesel-Gipfeltreffen. Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska hat den Gipfel für den 27. November in Brüssel einberufen und dazu zuständige Minister aus den EU-Mitgliedstaaten eingeladen, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Mehr als drei Jahre nach Ausbruch der Dieselaffäre werde die Runde nach Kommissionsangaben Bilanz ziehen und feststellen, was Autohersteller und Mitgliedstaaten noch tun müssten.

Aus Sicht der Kommission seien europaweit noch nicht ausreichend Konsequenzen aus der Dieselkrise gezogen worden: Es gebe Fortschritt, aber er reiche nicht, berichten die Zeitungen weiter. Bienkowska habe sich in einer Expertenrunde mit den Worten beklagt: "Wir bewegen uns nicht schnell genug", berichten die Zeitungen. Die EU-Kommission wolle mit den Mitgliedstaaten deshalb auch über den umstrittenen Handel mit älteren Dieselfahrzeugen innerhalb Europas sprechen: Zunehmend werden ältere Dieselautos wegen ihrer hohen Schadstoffwerte in Westeuropa aus dem Verkehr gezogen, dann aber ohne Nachrüstung in osteuropäische EU-Staaten verkauft, wo sie weiter auf den Straßen unterwegs sind, berichten die Funke-Zeitungen weiter. Die Industriekommissarin wolle ein gemeinsames Vorgehen der Mitgliedstaaten erreichen und fordert "Gleichbehandlung für alle EU-Bürger und nicht minderwertige Produkte in einigen Ländern." Bei dem Treffen soll zudem über weitere Maßnahmen für eine wettbewerbsfähige europäische Autoindustrie beraten werden. Die EU-Kommission drängt die Hersteller zu stärkeren Bemühungen bei der Entwicklung von Null-Emissions-Fahrzeugen, wozu auch der Aufbau einer Batterieproduktion gehöre. "Wir können nicht stark bei Elektroautos sein, wenn wir nicht stark bei Batterien sind", hieß es.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.11.2018 - 01:00 Uhr

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