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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Umfrage: Klare Mehrheit für Seehofers Rücktritt als Parteichef


Horst Seehofer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen ist laut einer Umfrage dafür, dass nach Angela Merkels angekündigtem Rückzug vom CDU-Parteivorsitz auch CSU-Chef Horst Seehofer sein Amt räumt. In der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" befürworteten 60 Prozent der Befragten einen Rücktritt von Seehofer als Parteichef. Unter denen, die bei der Bundestagswahl 2017 CDU/CSU gewählt hatten, ist die Zahl mit 70 Prozent sogar deutlich höher – der dritthöchste Wert nach Partei-Präferenz, nach den damaligen Wählern von SPD (76 Prozent) und der Linken (74 Prozent).

Weniger als die Hälfte der Befragten, die Seehofers Rückzug fordern, finden sich allein unter den AfD-Anhängern (41 Prozent). Auffällig ist auch, dass sich mehr Männer (65 Prozent) als Frauen (56 Prozent) Seehofers Abtritt wünschen und dass die Forderung unter älteren Wählern über 65 Jahren am stärksten vertreten wird (75 Prozent befürworten den Rücktritt). In der Frage, ob Merkel trotz ihres Abdankens als CDU-Chefin bis zum Ende ihrer regulären Amtszeit im Jahr 2021 Bundeskanzlerin bleiben sollte, sind die Deutschen gespalten: 45 Prozent der Befragten wünschen sich, dass Angela Merkel bis 2021 Bundeskanzlerin bleibt, während der Wunsch nach Neuwahlen mit 43 Prozent fast ebenso weit verbreitet ist. Als dringlichste Aufgabe, die ein möglicher Nachfolger oder eine Nachfolgerin von Angela Merkel im Bundeskanzleramt als allererstes angehen sollte, sehen die Deutschen die Flüchtlingspolitik (von 23 Prozent genannt), gefolgt von Rente und Altersvorsorge (15 Prozent) und Wohnen und Miete (zehn Prozent). Nur jeweils ein Prozent der Befragten legen besonderen Wert auf die Themen Arbeitslosigkeit, Außen- und Verteidigungspolitik sowie Verkehr. In der Sonntagsfrage des "RND-Wahlmonitors" verzeichnen vor allem die Regierungsparteien weitere Einbußen: CDU/CSU verlieren gegenüber dem Vormonat zwei Prozentpunkte und liegen nun bei 25 Prozent. Die SPD verliert drei Punkte und landet bei 14 Prozent – und damit hinter AfD (minus zwei Punkte auf 16 Prozent) und den Grünen. Die Ökopartei legt auf einen Schlag sieben Prozentpunkte zu und würde von 21 Prozent der Befragten gewählt werden. Damit wäre sie zweitstärkste Kraft. Die Linke verliert einen Punkt und erreicht zehn Prozent, die FDP gewinnt einen Punkt und erreicht ebenfalls zehn Prozent. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte für die Erhebung 2.035 Deutsche im Zeitraum von 28. Oktober bis zu 4. November.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.11.2018 - 14:53 Uhr

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