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Der DAX hat am Mittwoch bis zum Mittag zugelegt. Kurz nach 12:30 Uhr wurde der Index mit 12.345 Punkten berechnet und damit 0,9 Prozent über Vortagesschluss. Dabei stachen SAP und Wirecard heraus, die beide jeweils über acht Prozent zulegten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Sachverständigenrat sieht Wirtschaft vor großen Herausforderungen


Industrieanlagen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat am Mittwoch sein Jahresgutachten 2018/19 an die Bundesregierung überreicht: Für Deutschland rechne man mit Zuwachsraten des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,6 Prozent im Jahr 2018 und 1,5 Prozent im Jahr 2019, teilte das Gremium mit. Damit sinke die BIP-Wachstumsrate allmählich in Richtung des Potenzialwachstums. Für den Euro-Raum prognostizieren die Experten für die Jahre 2018 und 2019 Zuwachsraten des BIP von 2,0 Prozent beziehungsweise 1,7 Prozent.

Auch wenn sich die deutsche Volkswirtschaft in einer der längsten Aufschwungphasen der Nachkriegszeit befinde, dämpften ungünstigere außenwirtschaftliche Rahmenbedingungen, temporäre produktionsseitige Probleme und Kapazitätsengpässe das Expansionstempo, so die Wirtschaftsweisen. "Die ungewisse Zukunft der globalen Wirtschaftsordnung und der demografische Wandel stellen die deutsche Volkswirtschaft vor große Herausforderungen", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates, Christoph M. Schmidt. "Deshalb stehen wir vor wichtigen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen." Die Wirtschaftsweisen forderten die EU auf, protektionistischen Tendenzen entgegenzutreten. Zudem sollte Deutschland den verschärften internationalen Steuerwettbewerb annehmen und den Solidaritätszuschlag vollständig abschaffen. Die diskutierten Vorschläge für eine Besteuerung digitaler Unternehmen seien abzulehnen. Die Europäische Zentralbank müsse den Übergang zu einer normalen Geldpolitik erfolgreich bewerkstelligen, um den Euro-Raum zu stabilisieren, so das Gremium weiter. Nach Angaben der Wirtschaftsexperten bestehe die Gefahr, dass die geldpolitische Wende zu spät komme. Für den deutschen Immobilienmarkt forderte das Gremium Maßnahmen zur Ausweitung des Angebots. Die Mietpreisbremse setze nur an Symptomen an und sei nicht zielführend. Sinnvoll seien vielmehr Reformen der Grund- und Grunderwerbsteuer sowie eine Stärkung des Wohngelds. Der soziale Wohnungsbau sollte nach Ansicht der Wirtschaftsweisen besser ausgestaltet werden. Zudem forderten die Experten den Abbau von Überkapazitäten im Gesundheitssystem, bessere Rahmenbedingungen für die Digitalisierung und ein modernes Bildungssystem sowie den Verzicht auf eine lenkende Industriepolitik.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.11.2018 - 11:00 Uhr

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