Samstag, 20. April 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Unionspolitiker gegen Seehofers Abschiebegesetz
Bericht: Steuerausfälle zwingen Scholz zu Buchungstrick
Enkel von Konrad Adenauer sieht Ära Merkel am Ende
Schulze legt Pläne für Steuer auf Kohlendioxidausstoß vor
Schulze kritisiert Scheuer-Vorschlag zu Bahntickets im Fernverkehr
SSW-Chef im Kieler Landtag: Gemeinderäte sollen tagsüber tagen
BKA will Schleusungskriminalität über Balkanroute besser bekämpfen
Umfrage: AfD-Wähler besorgt über Spendenaffäre der Partei
Bericht: Eurozonen-Budget soll 50 Milliarden Euro erhalten
Altmaier geht auf Kritiker seiner Industriepolitik zu

Newsticker

10:02Journalistin in Nordirland erschossen - Teenager festgenommen
08:29Juncker fürchtet weitere Verschiebung des Brexit-Termins
08:27Designierte FDP-Generalsekretärin lehnt Frauenquote ab
08:26FDP gegen Online-Durchsuchungen durch Verfassungsschutz
08:24Grüne fordern Aufbau von Vergleichsportal für gesetzliche Kassen
08:23US-Regierung will Deutschland Speiseöl für Biodiesel liefern
08:20Neuer Airbus-Chef: "Ziel ist das emissionsfreie Fliegen"
08:18Marine Le Pen will weniger EU-Geld für Osteuropa
08:16Generalinspekteur sieht Russland als größte Bedrohung
08:14Juncker hält Merkel "hochqualifiziert" für europäisches Amt
08:12Ex-Verfassungsgerichtspräsident fürchtet Erosion des Rechtsstaats
08:10Finanzminister will Steuerbegünstigung für Sachbezugskarten beenden
08:05Christian Lindner bewegt seinen Porsche 500 Kilometer im Jahr
08:00FDP streitet über Verhältnis zu "Fridays for Future"
05:00Finanzminister will Jobticket stärker fördern

Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

US-Midterms: Lambsdorff begrüßt Wahlausgang


Alexander Graf Lambsdorff / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff sieht im Ausgang der Zwischenwahlen in den USA den "Ausweis einer lebendigen Demokratie". Unterm Strich habe die wichtigste Demokratie der Welt ihre Lebendigkeit unter Beweis gestellt, sagte der FDP-Außenpolitiker dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagsausgabe). US-Präsident Donald Trump müsse sich jetzt auf deutlichen Widerspruch gefasst machen: "Die Zeit des Durchregierens ist vorbei", so Lambsdorff.

"Die Demokraten werden jetzt Nein sagen zu vielen Vorhaben Trumps, etwa zum Mauerbau an der mexikanischen Grenze. Trump wird sich an eine gestärkte demokratische Partei im Repräsentantenhaus gewöhnen müssen, die ihm widersprechen und ihn ausbremsen wird." Der FDP-Politiker erwartet jedoch keine Veränderungen in der Außenpolitik Trumps. "Trump wird die Politik fortsetzen, die seiner Basis gefällt. Er wird ohne Rücksicht auf Bündnisse, je nach Thema, Staaten in Freund und Feind einteilen." Umso geschlossener müssten daher die Europäer auftreten. "Deutschland muss auf Frankreich zugehen und mit Paris Geschlossenheit in der EU herstellen", forderte Lambsdorff. Zudem müsse die Bundesregierung ihre Präsenz in den USA ausbauen: "Unsere Horchposten befinden sich praktisch nur an den Küsten. Aber die Wähler Trumps sind im Herzland Amerikas. Wir verstehen nicht genau, was diese Menschen umtreibt – deswegen müssen wir zu ihnen hin", so der FDP-Politiker. "Wir brauchen ein deutsches Konsulate in Missouri, um Trumps Basis zu verstehen." Bei den Zwischenwahlen in den USA konnten die Demokraten im Repräsentantenhaus die Mehrheit gewinnen, im Senat konnten die Republikaner dagegen ihre Dominanz, die sie bisher in beiden Häusern hatten, verteidigen. Mit der neuen Mehrheit im Repräsentantenhaus, die die Demokraten erstmals seit acht Jahren wieder erlangen, können sie unter anderem Anhörungen ansetzen und Ermittlungen einleiten, sowie Kompromisse bei Gesetzentwürfen erzwingen oder Gesetze blockieren. Der Wahlsieg der Demokraten fiel allerdings knapper aus, als erwartet. Von einer "blauen Welle" könne keine Rede sein, kommentierte selbst der US-Nachrichtensender CNN, der als besonders Trump-kritisch gilt. Neu gewählt wurden am Dienstag in den USA alle Mitglieder des Repräsentantenhauses sowie ein Drittel der Senatoren. Außerdem fanden in 36 Bundesstaaten Gouverneurswahlen sowie in weiteren Regionen andere Regionalwahlen statt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 07.11.2018 - 10:15 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung