Mittwoch, 14. November 2018
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.412,53 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,52 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Merck entgegen dem Trend mit über vier Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Sachverständigenrat empfiehlt Abschaffung von Solidaritätszuschlag


Solidaritätszuschlag / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung empfiehlt der Bundesregierung, den Solidaritätszuschlag ganz abzuschaffen. Die gewählte Form der Entlastung über eine Freigrenze sei "ausgesprochen anreizfeindlich", heißt es im neuen Gutachten der sogenannten Wirtschaftsweisen, das diese am Mittwoch an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) übergeben und über das die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochsausgabe) berichtet. Für die Ökonomen wäre eine vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags ein "Schritt in die richtige Richtung, um zumindest die durchschnittlichen Mehrbelastungen aus den Gewerbesteuererhöhungen zu kompensieren."

Das Bruttoinlandsprodukt werde nach Einschätzung des Gremiums in diesem Jahr nur noch um 1,6 Prozent wachsen, im kommenden Jahr um 1,5 Prozent, berichtet die Zeitung weiter. Damit liegen sie deutlich unter den kürzlich schon von der Bundesregierung nach unten korrigierten Werten. Diese geht für dieses und das kommende Jahr von jeweils 1,8 Prozent aus. Für den Euro-Raum prognostiziere das Gutachten des Sachverständigenrats für 2018 ein Wachstum von 2,0 Prozent, für 2019 von 1,7 Prozent, berichtet die Zeitung. Vor allem die Eskalation des Handelskonflikts, ein ungeordneter Brexit und ein Wiederaufflammen der Eurokrise sehen die Fachleute als Gefahr. "Die deutsche Volkswirtschaft steht vor großen Herausforderungen", heißt es in dem Gutachten. Auf internationaler Ebene sei dies vor allem die ungewisse Zukunft der multilateralen globalen Wirtschaftsordnung, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" weiter. Die Situation sei jedoch bislang nicht mit einem Handelskrieg wie in den 1920er- und 1930er-Jahren zu vergleichen. Auf nationaler Ebene stelle der demografische Wandel die größte Herausforderung dar. Es bedürfe einer allmählichen Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters, "idealerweise indem dieses an die fernere Lebenserwartung gekoppelt wird", berichtet die Zeitung.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 06.11.2018 - 17:06 Uhr

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