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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.282,60 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,25 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktionäre der Deutschen Bank zeigten sich enttäuscht vom Abbruch der Fusionsgespräche mit der Commerzbank und handelten ihre Anteilsscheine zwei Prozent günstiger als noch am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Digitalsteuer: Euro-Finanzminister beraten über Kompromissvorschlag


EU-Fahne / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Streit um die geplante EU-Digitalsteuer liegt ein neuer Kompromissvorschlag auf dem Tisch. Demnach werden die Euro-Finanzminister am Dienstag über die Idee beraten, die EU-weite Abgabe für Digitalunternehmen ab 2021 einzuführen – aber nur, wenn man sich bis dahin nicht auf eine globale Lösung auf OECD-Ebene verständigt hat, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Der Kompromiss wäre für alle Beteiligten eine "gesichtswahrende Lösung", sagte ein Vertreter der Bundesregierung.

Die Gegner der Digitalsteuer könnten damit leben, weil die EU die Abgabe erst einmal nicht einführt, sondern nur damit droht. Die Befürworter könnten sich damit brüsten, die EU habe die Industrieländerorganisation OECD unter Druck gesetzt, sich möglichst rasch auf eine globale Lösung zu einigen. Auch hätte man das Versprechen gehalten, bis Ende dieses Jahres eine Lösung zu präsentieren, hieß es. Die Digitalsteuer ist unter den EU-Mitgliedsstaaten stark umstritten. In einem internen Papier der EU-Kommission vom 26. Oktober, über das das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) berichtet, stuft die EU-Kommission vier Länder als die größten Gegner der Steuer ein: "Die Hauptkritiker und Bedenken kommen aus den Nationalparlamenten der Niederlande, Maltas, Irlands und Dänemarks", heißt es darin. Auch in der Wirtschaft formiert sich weiterer Widerstand: In einem Brief an die Chefs der jeweiligen Kabinette und Finanz-Attachés in Brüssel warnen neun europäische Finanzverbände, eine Digitalsteuer drohe die EU als Finanzplatz zu schwächen. Die Steuer führe zu einer "unverhältnismäßigen Doppelbesteuerung", was sich "auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU-Teilnehmer an Handelsplätzen auswirkt". Die Finanzminister wollen noch im Dezember eine Einigung über die Digitalsteuer erzielen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will laut Bericht des "Handelsblatts" (Dienstagausgabe) Ende November an der Berliner Humboldt-Universität eine Grundsatzrede zur Europa-Politik halten und damit eine deutsche Antwort auf die Reformvorschläge Frankreichs geben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.11.2018 - 19:45 Uhr

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