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Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.364,17 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,61 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Als Auslöser wurden die am Morgen veröffentlichten Daten des Einkaufsmanagerindex für die Industrie, sowohl in Deutschland als auch in der EU, genannt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Soli: Merkel will auch Gutverdiener entlasten


Solidaritätszuschlag / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will den Solidaritätszuschlag stärker abbauen als bislang geplant und dadurch auch Gutverdiener entlasten. Die CDU-Chefin hat vor dem Parteitag im Dezember laut Bericht des "Handelsblatts" (Montagsausgabe) dem Wirtschaftsflügel ihrer Partei angeboten, statt einer Freigrenze einen Freibetrag für Spitzenverdiener einzuziehen. Diese technische Veränderung würde einen großen Unterschied bedeuten: Spitzenverdiener müssten dann anders als bisher geplant nicht mehr auf ihr volles Gehalt Soli zahlen, sondern nur noch auf den Teil ihres Lohnes, der über einem zu versteuernden Einkommen von rund 61.000 Euro liegt.

Merkels Angebot ist eine Reaktion auf einen Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels. Dieser will auf dem Parteitag im Dezember einen Antrag einbringen, wonach der Solidaritätszuschlag noch in dieser Wahlperiode vollständig abgeschafft werden soll. Der Wirtschaftsflügel soll Merkels Kompromissangebot abgelehnt haben und auf einen vollständigen Soli-Abbau bis spätestens 2021 bestehen, hieß es in der CDU. "Es versteht kein Mensch, wenn wir fast 20 Jahre lang versprechen, dass der Soli mit Ende des Solidarpakts Ost wegfällt, und wir dann in den Jahren der höchsten Steuereinnahmen, Mittelständler, Handwerker und Facharbeiter weiter mit dem Soli belasten", sagte Carsten Linnemann, Chef der CDU-Mittelstandsvereinigung, dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Im Wirtschaftsflügel rechnet man sich gute Chancen aus, den Antrag auf dem Parteitag durchzusetzen, unabhängig davon, welcher der drei Kandidaten neuer Parteivorsitzender wird. So sei Annegret Kramp-Karrenbauer eine der ersten gewesen, die in diesem Frühjahr weitergehende Steuerentlastungen gefordert hätten. Friedrich Merz gilt als wirtschaftsliberal, und auch Jens Spahn habe Entlastungen in Aussicht gestellt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.11.2018 - 18:30 Uhr

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