Samstag, 19. Januar 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Hohe Einnahmeverluste der Städte durch Zensus


Menschen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Städte und Gemeinden leiden finanziell massiv unter dem Zensus 2011, durch den sich die Einwohnerzahlen verringert haben. "Jeder Einwohner, der in einer Zensusstichprobe versehentlich nicht erhoben wird, führt bis zur nächsten Erhebung zehn Jahre später zu Verlusten der Kommune im Finanzausgleich von etwa 100.000 Euro", sagte Norbert Brugger vom Städtetag Baden-Württemberg den Zeitungen "Mannheimer Morgen" und "Heilbronner Stimme" (Montagsausgaben). Wie die beiden Zeitungen berichten, rechne allein die Stadt Mannheim bis 2021 mit 200 Millionen Euro entgangenen Einnahmen, nachdem die Einwohnerzahl beim Zensus 2011 um 23.500 nach unten korrigiert wurde.

Brugger will den Städten trotzdem empfehlen, nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Mitte September die ruhenden Klagen endgültig zu den Akten zu legen. Er rate, "Zensusklagen vor den Verwaltungsgerichten zurückzuziehen". Allein in Baden-Württemberg hatten 144 Städte und Gemeinden die Ergebnisse der Volkszählung vor Gericht angezweifelt, bundesweit waren es 350. Brugger plädierte dafür, bei der laufenden Vorbereitung für den im Jahr 2021 geplanten nächsten Zensus auf bessere Verfahren hinzuwirken. "Wir haben das ganz klare Ziel, die Ergebnisse jeder Stadt mit Hilfe der Erfahrungen von 2011 zu verbessern." Ende November will der Städtetag im zuständigen Ausschuss das weitere Vorgehen mit den Mitgliedern beraten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.11.2018 - 16:11 Uhr

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