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Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.364,17 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,61 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Als Auslöser wurden die am Morgen veröffentlichten Daten des Einkaufsmanagerindex für die Industrie, sowohl in Deutschland als auch in der EU, genannt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundesregierung kann deutschen Firmen im Iran-Handel nicht helfen


Container / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung kann den deutschen Firmen angesichts der an diesem Montag in Kraft tretenden US-Sanktionen gegen den Iran kurzfristig keine Unterstützung anbieten. Das berichtet das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) unter Berufung auf die Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Weder das von der Europäischen Union in Kraft gesetzte Blocking Statute, welches europäische Firmen vor US-Sanktionen schützen soll, noch die Zweckgesellschaft, mit dem Europa Zahlungsverkehr mit Iran unter Umgehung alle US-Einflussmöglichkeiten abwickeln will, werden interessierten Unternehmen demnach zügig helfen.

Zuletzt hatte Außenminister Heiko Maas (SPD) in einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Mohammed Javad Zarif am Freitag "intensive Anstrengungen" und "laufende Bemühungen" zugesagt, "damit Unternehmen, die EU-Recht einhalten, weiter legitimerweise Handel mit Iran betreiben können". Nun muss die Regierung einräumen, dass völlig unklar sei, "welche konkreten Dienstleistungen in welchem regionalen Rahmen und Umfang ein etwaiges Vehikel anbieten könnte". Auch die Frage "nach der Marktakzeptanz" des geplanten sogenannten Special Purpose Vehicles lasse "sich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht belastbar beantworten". Auch bei der Nicht-Annahme von Überweisungen von mit deutscher Banklizenz ausgestatteter iranischer Banken durch deutsche Banken konnte die Bundesregierung keine konkrete Unterstützung für durch die US-Sanktionen bedrohte deutsche Firmen mit Iran-Geschäft nachweisen. "Beim Thema Iran-Sanktionen stellt sich die Bundesregierung taub", kritisierte FDP-Fraktionsvize Christian Dürr. Finanzielle Schwierigkeiten deutscher Unternehmen, die ins Kreuzfeuer des amerikanisch-iranischen Kräftemessen geraten seien, kümmerten die Bundesregierung offenbar nicht. Es sei, so Dürr, "ein Skandal, dass die Sanktionen heute sogar verschärft werden, und die Regierung weiter untätig zuschaut".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.11.2018 - 16:07 Uhr

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