Freitag, 26. April 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.282,60 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,25 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktionäre der Deutschen Bank zeigten sich enttäuscht vom Abbruch der Fusionsgespräche mit der Commerzbank und handelten ihre Anteilsscheine zwei Prozent günstiger als noch am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Grüne: BaFin schützt Unternehmen


Frankfurt / Main / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Grünen werfen der Finanzaufsicht BaFin vor, die Anleger beim Skandal um die Pleite der Investmentfirma P&R allein gelassen und so gewaltige Vermögensschäden nicht verhindert zu haben. "Die BaFin hätte an mehreren Stellen hellhörig werden müssen", sagte der grüne Finanzpolitiker Gerhard Schick der "Passauer Neuen Presse" (Samstags-Ausgabe). "Doch statt die Anleger im Rahmen ihrer schon vorhandenen Möglichkeiten zu schützen, hat sie die Verantwortlichen des Unternehmens geschützt."

Schick stützt seine Vorwürfe auf die Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen. Darin geht es auch um die Provisionen, die Banken und andere Finanzdienstleister für die Vermittlung der P&R-Anlageprodukte kassierten. Sie erhielten demnach Vergütungen bis zu fünf Prozent der Anlagesumme. Das entspricht zwar dem üblichen Niveau in der Branche. Andererseits ging es bei P&R häufig um sehr große Investitionen. Entsprechend sprangen bei den Provisionen lukrative Beträge heraus. Es hätte aber viele Hinweise auf Probleme bei P&R gegeben, sagt Schick. "Spätestens das hätte auch Anlageberater stutzig machen müssen, die ordentliche, wenn auch nicht exorbitant hohe Provisionen kassiert haben." Der Finanzexperte sprach sich dafür aus, das traditionelle Entlohnungssystem der Geldbranche abzuschaffen. "Provisionen schaffen zwangsläufig falsche Anreize, weshalb wir dafür eintreten, dass Berater nicht mehr vom Produktanbieter bezahlt werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 03.11.2018 - 05:00 Uhr

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