Samstag, 20. April 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Juso-Frauen organisieren Widerstand gegen Paragrafen 219a


SPD-Logo / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Koalitionsstreit um den Paragrafen 219a des Strafgesetzbuchs, der Werbung für Schwangerschaftsabbrüche verbietet, machen führende Juso-Frauen Druck. In einem Brief fordern sie die Abgeordneten der SPD-Fraktion auf, sich für die Freigabe der bald anstehenden Abstimmung im Bundestag einzusetzen, um auf die Weise eine Mehrheit für die Streichung des umstrittenen Paragrafen zu organisieren, berichtet der "Spiegel". Die Regelung sei "in Wahrheit ein Informationsverbot und muss ersatzlos gestrichen werden", heißt es in dem Schreiben.

"Wir wollen nicht länger warten." Weil die Union an dem Paragrafen festhält, seien viele Ärzte verunsichert. Sie riskierten Strafen, wenn sie öffentlich über Abtreibungsangebote informieren. "Wir haben keine Lust, uns weiter von einem überkommenen Paragrafen bevormunden zu lassen", sagte Katharina Andres, stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende. Der Aufstand der jungen Frauen stellt die SPD vor ein Dilemma: Würde die Fraktionsspitze die Abstimmung zur Gewissensentscheidung erklären, käme das einem Koalitionsbruch gleich. Mit den Stimmen der FDP, der Linken und der Grünen hätten die Genossen eine Mehrheit für die Abschaffung des Paragrafen. Radikale Abtreibungsgegner nutzen den Paragrafen, um Ärzte anzuzeigen, die Abtreibungen vornehmen. Erst Mitte Oktober wurde ein Urteil gegen die Ärztin Kristina Hänel in zweiter Instanz bestätigt. Hänel hatte auf ihrer Website darüber informiert, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 02.11.2018 - 12:33 Uhr

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