Mittwoch, 24. April 2019
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Am Dienstag nach dem langen Osterwochenende hat der DAX leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.235,51 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,11 Prozent im Vergleich zum Donnerstagsschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Fresenius, Merck und Wirecard. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Albrecht fordert Ausstiegsziel für Autos mit Verbrennungsmotor


Parkende Autos in einer Straße / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts wachsender Umweltprobleme mit dem Verkehr entfacht Schleswig-Holsteins Umweltminister eine neue Debatte um ein Verbot von Diesel- und Benzin-Autos. "Für mich ist klar: Wir müssen raus aus dem Verbrennungsmotor", sagte der Grünen-Politiker Jan Philipp Albrecht der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). "Wir sollten klar definieren, wann keine Benziner oder Diesel als Neuwagen mehr zugelassen werden dürfen. Anders sind die internationalen Klimaziele nicht zu erreichen. Unsere Nachbarländer machen es uns vor."

Belgien und Dänemark haben als Ausstiegsziel das Jahr 2030 festgelegt, Frankreich 2040. Auch der Bundesrat hatte sich für 2030 als Enddatum ausgesprochen. Wegen des zögerlichen Einlenkens beim Kampf gegen den Klimawandel und für bessere Luft in den Städten wächst in Teilen der Politik der Ärger über die Branche. "Die Hersteller sind noch immer mit angezogener Handbremse unterwegs", so Albrecht. "Letztlich bleibt nur eine Konsequenz: Wir müssen die Verkehrswende im Notfall auch mit neuen Vorgaben beschleunigen." Auch die Industrie müsse klar sehen, dass die jetzige Technologie keine Zukunft habe. "Das würde allen Planungssicherheit geben. Sonst drohen wir in der Auto- und Mobilitätsbranche, wie schon bei der Energiewende, unseren Vorsprung zu verspielen". In der Diesel-Krise erhöht Albrecht zudem den Druck auf Regierung und Industrie, sich doch noch eine Nachrüst-Lösung zu einigen. Wenigstens für manipulierte Fahrzeuge sei das Pflicht, fordert Albrecht. "Wo geschummelt wurde, müssen Konzerne auf eigene Kosten nachbessern. Das ist nicht nur eine moralische, sondern auch eine rechtliche Verpflichtung." Albrecht ist seit September neuer Umwelt-, Energie, Digital- und Landwirtschaftsminister in Kiel und damit Nachfolger des nach Berlin gewechselten Grünen-Chefs Robert Habeck.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 22.10.2018 - 00:00 Uhr

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