Sonntag, 20. Januar 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Barley gegen Kontrolle von deutsch-österreichischer Grenze


Österreichischer Grenzüberang / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die neue SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl und bisherige Justizministerin, Katarina Barley, hat die Kontrollen an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich in Frage gestellt. "Wenn wir einen funktionierenden Binnenmarkt haben wollen, dann müssen wir die EU-Außengrenzen schützen - und die Binnengrenzen zwischen den Mitgliedstaaten offenhalten", sagte die Bundesjustizministerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben). Nationale Grenzkontrollen könnten nicht immer weiter verlängert werden, "auch nicht an der Grenze zwischen Bayern und Österreich".

Auf Dauer würden solche Kontrollen "alles kollabieren lassen". Zugleich forderte Barley eine Reform des europäischen Asylsystems - und äußerte dabei Zweifel an einer Quoten-Lösung. "Wir brauchen eine europäische Lösung beim Asyl, die wirklich funktioniert." Eine Quote sei an sich sehr vernünftig. "Aber wenn sie nicht funktioniert, hilft sie auch keinem", so Barley. Als eine andere Möglichkeit nannte sie Sanktionen für Mitgliedstaaten, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen. "Am Ende wird man wohl eine Kombination mehrerer Mechanismen benötigen", so die SPD-Politikerin. "Wir müssen das europäische Asylsystem gerechter machen - allerdings gerechter für alle. Es kann nicht wieder so sein, dass einige die ganze Last tragen und andere sich rausziehen", so die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.10.2018 - 01:00 Uhr

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