Donnerstag, 15. November 2018
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.353,67 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,52 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Siemens, BASF und Henkel entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

In Deutschland fehlen 273.000 Kita-Plätze für Unterdreijährige


Kita / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Trotz massiver Investitionen kommt Deutschland mit dem Ausbau der Kinderbetreuung nicht schnell genug voran. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hat errechnet, dass 273.000 Kita-Plätze für Kinder unter drei Jahren fehlen, berichtet die "Welt am Sonntag". Die aktuelle Betreuungslücke entspricht 11,6 Prozent der Kinder in diesem Alter.

Im Vergleich zum Vorjahr ist dies nur ein geringfügiger Rückgang: 2017 fehlten noch 279.000 Plätze, die Lücke betrug 12,1 Prozent. Damit konnte die Betreuungslücke nur um 6.000 Plätze verringert werden. Grund dafür sind unter anderem steigende Geburten- und Zuwanderungszahlen. Die Zahl der Eltern, die sich einen Betreuungsplatz wünschen, steigt zudem kontinuierlich. "Die Kommunen müssen sich darauf einrichten, dass sie in zehn Jahren für alle Kinder ab zwei Jahren eine Betreuung anbieten müssen", sagte IW-Familienpolitik-Experte Wido Geis-Thöne der "Welt am Sonntag". In den kommenden Jahren könnte die miserable Personalsituation die Versorgungslücke dramatisch vergrößern. Die Rekrutierung neuer Fachkräfte müsse man deshalb als "nationale Aufgabe" begreifen, forderte Marcus Weinberg, der familienpolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion. Er verlange eine "konzertierte Aktion zur Gewinnung von Erziehern". Gleichzeitig warnte er davor, den Qualitätsausbau zugunsten von Beitragssenkungen zu vernachlässigen. "Wir als Union hätten uns gewünscht, dass wir das Thema Beitragsfreiheit weitestgehend ausklammern und uns ausschließlich auf den Qualitätsaspekt verständigen", kritisierte Weinberg das "Gute-Kita-Gesetz", das am Donnerstag im Bundestag vorgestellt wurde. In den weiteren Verhandlungen werde die Union "massiv einfordern, den Schwerpunkt auf einen nachhaltigen Qualitätsausbau zu legen", so Weinberg.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.10.2018 - 00:02 Uhr

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