Mittwoch, 24. April 2019
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Börse

Am Dienstag nach dem langen Osterwochenende hat der DAX leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.235,51 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,11 Prozent im Vergleich zum Donnerstagsschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Fresenius, Merck und Wirecard. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

ROG: Siemens-Chef muss Teilnahme an Riad-Konferenz absagen


Siemens / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Journalisten-Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) hat nach dem Schuldeingeständnis Saudi-Arabiens im Fall des getöteten Regime-Gegners Jamal Khashoggi das Agieren von Siemens-Konzernchef Joe Kaeser scharf kritisiert. "Möchte Siemens-Chef Joe Kaeser das saudische Regime nicht in seinem mörderischen Vorgehen bestärken, dann muss er jetzt seine Teilnahme an der Investitionskonferenz in Riad nächste Woche absagen, so wie schon Außenminister Heiko Maas", sagte der Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen in Deutschland, Christian Mihr, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben). Kaeser hatte am Dienstag auf einer Konferenz in Kanada gesagt, das Verschwinden Khashoggis sei zwar eine ernste Angelegenheit.

"Wenn wir auf der anderen Seite aufhören, mit Ländern zu sprechen, in den Menschen vermisst werden, können wir zu Hause bleiben, weil wir mit niemandem mehr sprechen können", so der Siemens-Chef. Eine Teilnahme deutscher Minister bei der für kommende Woche geplanten Investorenkonferenz in Riad war ohnehin nicht geplant. Mittlerweile haben Topmanager aus aller Welt abgesagt, ebenso der US-Finanzminister Steven Mnuchin und die Chefin des Weltwährungsfonds, Christine Lagarde. Reporter ohne Grenzen warnte, die Erklärung von Saudi-Arabien zum Mord an Kashoggi sei unglaubwürdig und werfe mehr Fragen als Antworten auf. "Jeder Versuch, nach der Erklärung wieder zur Tagesordnung übergehen zu wollen, wäre de facto ein Freibrief zum weiteren Töten von Kritikern eines Königreichs, das Journalisten inhaftiert, auspeitscht, entführt und auch ermordet", so der ROG-Chef. Er forderte Außenminister Maas auf, sich für einen UN-Sonderbeauftragten zum Schutz von Journalisten einzusetzen: "Es ist daher umso unverständlicher, dass Maas einen interfraktionellen Beschluss aller Bundestagsfraktionen ignoriert", so Mihr.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 20.10.2018 - 15:43 Uhr

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