Mittwoch, 14. November 2018
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Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

SPD-Gesundheitsexperte will Medikamentenabgabe durch Hausärzte


Tabletten / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach unterstützt die Forderung der Hausärzte, künftig Medikamente an Patienten abgeben zu dürfen, und macht sich für die notwendige Gesetzesänderung stark. "Eine Möglichkeit für Hausärzte, selbst Medikamente an Patienten abzugeben, ist grundsätzlich zu begrüßen. Über eine dafür notwendige Rechtsänderung werde ich mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprechen", sagte Lauterbach der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Es gebe viele Situationen, in denen die Versorgung der Patienten durch eine entsprechen Reform verbessert werden könnte. "Das gilt etwa bei Hausbesuchen, in Pflegeeinrichtungen und für Schmerzpatienten." Die Möglichkeit der Medikamentenabgabe durch Ärzte müsse aber eingeschränkt werden, so der SPD-Vizefraktionschef. "Hausarztpraxen dürfen auf keinen Fall zu Apotheken werden. Ein Apothekensterben wäre fatal für die Versorgungssicherheit der Menschen gerade auf dem Land." Mehr Flexibilisierung für Ärzte müsse daher "einhergehen mit der Stärkung der Apotheken, etwa durch eine höhere Vergütung von Beratungsleistungen", sagte Lauterbach. "Es geht um ein Gesamtpaket." Verbraucherschützer lehnen den Vorstoß des Hausärzteverbandes ab, Medizinern zu ermöglichen, ihre Patienten selbst mit verschreibungspflichtigen Arzneien zu versorgen. "Der Vorschlag mag zwar praktisch klingen, ist aber in der Praxis kaum zu verwirklichen", sagte Kai Vogel, Gesundheitsexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), der "NOZ". Die sehr hohen rechtlichen Vorgaben für Apotheken aus Gründen der Arzneimittelsicherheit würden Arztpraxen überfordern. "Es wäre viel mehr im Sinne der Patienten, wenn Ärzte und Apotheker ihre Zusammenarbeit stärken würden, statt gegeneinander zu arbeiten", so Vogel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.10.2018 - 15:09 Uhr

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