Samstag, 20. April 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Hausärzte wollen selbst Medikamente an ihre Patienten abgeben


Tabletten / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, fordert vom Gesetzgeber eine Reform des Arzneimittelrechts, damit auch Ärzte das Recht bekommen, verschreibungspflichtige Medikamente an eigene Patienten abgeben zu dürfen. Damit "könnten die Ressourcen besser genutzt werden, gerade auf dem Land", sagte Weigeldt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe). Bislang verfügen in der Humanmedizin nur Apotheker über das sogenannte Dispensierrecht.

Die Frage, welche Arzneimittel in Arztpraxen vorgehalten werden könnten, ließ Weigeldt offen und sprach sich für einen Dialog mit den Apothekern aus. Ein komplettes Sortiment bereitzuhalten, sei jedenfalls nicht das Ziel. "Wir können und wollen die Apotheken nicht ersetzen", so Weigeldt. Der Vorstoß der Hausärzte lässt sich als Reaktion auf eine Initiative von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) deuten, auch wenn der Verband einen Zusammenhang bestreitet. Spahn hatte in der vergangenen Woche beim Deutschen Apothekertag in München vorgeschlagen, dass Apotheker in Zukunft Impfungen verabreichen könnten und dafür eine gesonderte Vergütung erhalten. Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, Erwin Rüddel (CDU), zeigte sich für beide Vorschläge offen. Man dürfe sich neuen Versorgungsformen nicht verschließen. Zugleich warnte er davor, die Hausärzte mit zusätzlichen Aufgaben zu überfordern. "Ärztliche Versorgung wird von Jahr zu Jahr mehr ein knappes Gut, sodass ich aktuell nicht die Kapazitäten für zusätzliche Aufgaben bei den Ärzten sehe", so Rüddel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.10.2018 - 19:05 Uhr

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