Mittwoch, 14. November 2018
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.420 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Eon, BMW und Fresenius entgegen dem Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bearbeitung von Steuererklärungen kostet Milliarden


Finanzamt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Für die jährliche Abgabe einer Steuererklärung muss ein typischer Arbeitnehmer nach Angaben der Bundesregierung im Durchschnitt drei Stunden und 50 Minuten aufwenden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, über welche die "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe) berichtet. Als "typisch" gelten alle Arbeitnehmer, die mit ihrer Steuererklärung nur eine der Anlagen "Kind", "N", "V" oder  "Vorsorgeaufwand" ausfüllen müssen.

Da es insgesamt 14,1 Millionen solcher "typischen Arbeitnehmer" gibt, fallen dem Papier zufolge pro Jahr insgesamt 54,05 Millionen Stunden nur für deren Steuererklärungen an. Die Bearbeitung der Steuererklärungen in Finanzämtern beanspruche zusätzlich etwa 50 Millionen Arbeitsstunden, schreibt die Regierung in ihrer Antwort. "Die Gesamtausgaben betragen dafür jährlich schätzungsweise 2,3 Milliarden Euro", heißt es in dem Papier. Mehr oder auch höhere Pauschbeträge für Arbeitnehmer, um die Steuererklärungen zu vereinfachen, plant die Bundesregierung vorerst jedoch nicht. Sie fürchtet Steuermindereinnahmen. Denn würde sie etwa die Entfernungspauschale für Pendler von derzeit 30 Cent pro Kilometer verdoppeln, müsste sie Mindereinnahmen von 7,2 Milliarden Euro pro Jahr hinnehmen, so die Regierung. Die Verdoppelung des Arbeitnehmerpauschbetrags für Werbungskosten von derzeit 1.000 Euro pro Jahr würde 6,5 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen bedeuten. "Die Bundesregierung klaut den Bürgern wichtige Lebenszeit, die für Bürokratie aufgewandt werden muss", kritisierte der FDP-Politiker Frank Schäffler. "Besser wäre es, wenn die Regierung endlich das Steuersystem vereinfachen würde. Dazu würde sich die regelmäßige Anpassung der Pauschalen im Einkommensteuerrecht anbieten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.10.2018 - 08:15 Uhr

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