Mittwoch, 14. November 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Hamburger Bürgermeister will SPD grüner machen
Spahn will nationale Souveränität für Grenzschutz aufgeben
Diesel-Fahrverbot: Ausnahmen für Handwerker und Lieferverkehr
Scholz ermahnt Italien zur Vorsicht bei Haushaltspolitik
DAX deutlich im Plus - Lufthansa-Aktie legt stark zu
Hartz IV: CDU-Arbeitsmarktpolitiker stellt Vier-Punkte-Plan vor
Gabriel: US-Demokraten sollten der SPD eine Warnung sein
Chef der Mindestlohnkommission: Armut hat andere Ursachen
Merkel wirbt für mehr Solidarität in Europa
Kühnert hadert mit personeller Aufstellung der SPD für Europawahl

Newsticker

14:08Hamburger Bürgermeister will SPD grüner machen
14:03Wirtschaft begrüßt KI-Strategie der Bundesregierung
13:45Ifo-Präsident erwartet längere Konjunkturschwäche
13:40Merz hält Einführung der "Ehe für Alle" für richtig
13:36Soziologe bezeichnet Generationen-Unterschiede als Mythos
13:36Soziologe bezeichnet Generationen-Unterschiede als Mythos
13:32Urwald-Abholzung: Rumänien drohen rechtliche Schritte der EU
13:29Anwaltverein: Entwurf zum Straßenverkehrsgesetz verfassungswidrig
13:26Merz dringt auf Einwanderungsgesetzbuch
13:19Bundesgerichtshof stärkt Mieterrechte beim Kündigungsschutz
13:09Weil sieht Merz-Comeback als Chance für SPD
12:31DAX lässt am Mittag nach - Euro schwächer
12:28Israels Verteidigungsminister tritt zurück
12:08Spahn verlangt Senkung der Unternehmenssteuern
12:04Merz will Soli 2019 abschaffen

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.420 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Eon, BMW und Fresenius entgegen dem Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Deutschland landet in WEF-Rangliste auf Platz drei


Industrieanlage / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Obwohl die deutsche Wirtschaft nicht gerade als vorbildlich beim Einsatz digitaler Technologien gilt, landet sie nach dem neuen Wettbewerbsindex des World Economic Forums (WEF) hinter den USA und Singapur weltweit auf Platz drei. Die WEF-Studie, über die das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) berichtet, soll am Mittwoch veröffentlicht werden. Der dritte Platz ist deshalb beachtlich, weil die Ökonomen der Denkfabrik in Genf in ihrer jährlichen Untersuchung diesmal besonderes Augenmerk auf die Anforderungen des digitalen Zeitalters gelegt haben.

Überraschend ist insbesondere, dass Deutschland noch vor den USA als der innovationsfreundlichste Standort weltweit abschneidet. Die Autoren der Studie begründen das unter anderem mit der hohen Zahl der Patentanmeldungen, der hohen Qualität der Forschungsarbeit von Unternehmen und Wissenschaft sowie der internationalen Vernetzung im Innovationsprozess. Weltspitze ist die deutsche Wirtschaft, wenn es darum geht, den Innovationsprozess von der Erfindung bis zur Produktkommerzialisierung zu managen. "Das Ranking des WEF gibt einen recht guten Überblick darüber, wie die Leistungsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes aktuell eingeschätzt wird", sagte Jürgen Matthes, Ökonom am arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Auch ein Zusammenhang des WEF-Index mit der langfristigen Wachstumsperformance sei nachweisbar. "Deutschland schneidet beim WEF-Ranking – trotz seiner Schwächen vor allem am Arbeitsmarkt und bei der Höhe der Besteuerung – in der Regel etwas besser ab als bei anderen Standortrankings, weil auch die Performance der Unternehmen mit einbezogen wird und nicht nur gesamtwirtschaftliche und wirtschaftspolitische Faktoren", so der IW-Ökonom. Insgesamt ist die Weltwirtschaft auf die Digitalisierung nur mäßig vorbereitet, heißt es in der WEF-Studie. So liegt der globale Durchschnittswert bei 60 Punkten – also weit weg von der Bestmarke. Insbesondere der Innovationsprozess von der Erfindung bis hin zur Kommerzialisierung bereitet vielen Ländern enorme Schwierigkeiten. Mehr als 100 Volkswirtschaften schaffen hier keine 50 Punkte. Selbst wettbewerbsstarke Länder wie die USA und Deutschland haben nach Meinung der Genfer Experten noch viel Luft nach oben. So landet Deutschland etwa bei der Einführung des mobilen Internets oder des Ausbaus von Breitbandanschlüssen nur im Mittelfeld.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 17.10.2018 - 00:01 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung