Mittwoch, 24. April 2019
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Am Dienstag nach dem langen Osterwochenende hat der DAX leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.235,51 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,11 Prozent im Vergleich zum Donnerstagsschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Fresenius, Merck und Wirecard. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Union, FDP und Linke für schnellere Regierungsbildung im Bund


Deutscher Bundestag / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

CDU, CSU, FDP und Linke haben sich offen für eine zeitliche Beschränkung von Koalitionsverhandlungen im Bund gezeigt, um lange Regierungsbildungen wie nach der letzten Bundestagswahl zu verhindern. "Eine zeitliche Begrenzung für die Regierungsbildung nach Bundestagswahlen ist sinnvoll", sagte der CSU-Fraktionsgeschäftsführer Stefan Müller dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben). Vorbild ist dabei die bayerische Landesverfassung, die für die Wahl des Ministerpräsidenten eine Frist von vier Wochen nach der Landtagswahl setzt.

Eine solche Begrenzung würde die eine oder andere Partei in Koalitionsverhandlungen disziplinieren, denn es gehe dabei nicht um parteiinterne Befindlichkeiten oder persönliche Karriereabwägungen, sondern um die Umsetzung des Wählerwillens, so Müller. "Wenn es wie nach der letzten Wahl sieben Monate braucht, um eine Regierung zu bilden, stärkt das nicht das Vertrauen der Menschen in die Politik der Parteien", so der CSU-Politiker. Auch der erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP, Marco Buschmann, hält ein zeitliches Limit für die Regierungsbildung im Bund für eine gute Idee. "Ich finde die Sache nicht unsympathisch", sagte Buschmann. Mit der Verfassung im Nacken, wäre Angela Merkel gezwungen gewesen, politische Führung zu übernehmen. "Stattdessen hat sie zu therapeutischen Gesprächsformaten geladen oder taktisch motiviert Landtagswahlen abgewartet, was die Sondierungsphase extrem in die Länge gezogen hat", so der FDP-Politiker. "Vier Wochen wären auf Bundesebene zu wenig. Andererseits wäre es im Bund ja möglich, dass man auch zwei Jahre verhandelt", sagte Dietmar Bartsch, der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag. Das finde er falsch. "Es wäre daher nicht abwegig, eine zeitliche Grenze zu setzen, um so Druck zu erzeugen. Ich kann mir das grundsätzlich vorstellen", so Bartsch. Zuvor hatte sich Unions-Fraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer (CDU) offen für eine Fristsetzung gezeigt. Für eine Verfassungsänderung wäre ein Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat nötig. Die Regierungsbildung nach der letzten Bundestagswahl hatte sieben Monate in Anspruch genommen. Die ersten Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU, Grünen und FDP hatten die Liberalen kurz vor ihrem Abschluss abgebrochen. Die Bildung einer großen Koalition verzögerte sich unter anderem deswegen, weil die SPD sich ihre Regierungsbeteiligung mit einem Mitgliederentscheid absegnen ließ.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.10.2018 - 17:27 Uhr

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