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Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

CSU-Experte Schlemmer: Wahlergebnis kein "Niedergang" der CSU


Horst Seehofer und Markus Söder / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Historiker und CSU-Experte, Thomas Schlemmer, hat die Verluste der CSU bei den gestrigen Landtagswahlen in Bayern aus Sicht der Partei zumindest als Teilerfolg beurteilt. "Bei aller Enttäuschung über das Wahlergebnis herrschte in der Partei doch Erleichterung vor, dass es ist noch schlimmer gekommen ist", sagte Schlemmer dem Nachrichtenportal "T-Online". Das denkbar schlimmste Szenario blieb für die CSU aus: "eine Regierungsbildung in Bayern ohne Beteiligung der CSU."

Schlemmer äußerte sich auch zur möglichen Regierungsbildung aus CSU und Freien Wählern. "Das wäre eine Art CSU-light-Regierung." Für den Historiker ist der Verlust der absoluten Mehrheit der CSU kein Zeichen für den Niedergang der Partei. "Auch angesichts des gestrigen Wahlergebnisses würde ich nicht von einem Niedergang sprechen", sagte Schlemmer weiter Der Forscher macht mehrere Ursachen für das schlechte Wahlergebnis der CSU aus. "Die CSU hat ein Problem damit, von ihren eigenen Erfolgen und denen des Landes Bayerns zu profitieren." Auch das Verhalten des CSU-Parteichefs Horst Seehofer und die Auseinandersetzung in der Union hätten eine Rolle gespielt. "Wenn aber das Ansehen eines Parteichefs beschädigt ist, schlägt das auch auf das Prestige seiner Partei durch", so Schlemmer. Zudem hätte die CSU mehrere Problemfelder, bei denen die Grünen die Wähler mehr ansprechen. "Die CSU hat mehrere offene Flanken, die Ökologie ist nur eine davon." Angesichts des scharfen Tons nicht zuletzt in der Migrationspolitik merkt Schlemmer an, dass aus seiner Sicht es der CSU "mehr und mehr" die ruhigeren, "auf Ausgleich" bedachten Politiker fehle, "die als Kit einer immer heterogeneren Partei dringend nötig sind neben den Polarisieren und Scharfmachern." Trotzdem räumt der Experte der CSU Chancen bei zukünftigen Wahlen ein: "Ich rate jedenfalls davon ab, die CSU totzusagen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.10.2018 - 17:47 Uhr

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