Freitag, 19. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Infratest: SPD und CDU in Rheinland-Pfalz auf Rekordtief
Steuerexperte: Staat wurde "ausgenommen wie eine Weihnachtsgans"
Lindner hält Merkels Flüchtlingsentscheidung von 2015 für richtig
27 Prozent der Start-ups planen Einsatz von Blockchain
Reinhold Messner war am Anfang seiner Karriere "sehr günstig"
Scholz schlägt globale Mindeststeuer für Konzerne vor
Bundestag beschließt Brückenteilzeit
DIHK senkt Konjunkturprognose erneut
Von der Leyen gerät wegen Berater-Affäre unter Druck
ZDF-Politbarometer sieht Grüne auch in Hessen im Höhenflug

Newsticker

09:39DAX startet fast unverändert - Wirecard vorne
08:23Weniger Empfänger von sozialer Mindestsicherung
06:22Klimaforscher Edenhofer: "Zeit rennt uns davon"
05:00Muhterem Aras für "lebendige Erinnerungskultur"
05:00Müntefering strikt gegen höhere Altersgrenze bei Rente
05:00Digitalpakt und Kooperationsverbots-Lockerung drohen zu scheitern
05:00Arbeitsminister will Flugpersonal Betriebsratsgründung erleichtern
05:00Linken-Spitzenkandidatin in Hessen will Rot-Rot-Grün
05:00Unions-Fraktion gegen Europäische Arbeitslosenversicherung
05:00Stasi-Beauftragter Jahn verlässt Förderverein Hohenschönhausen
04:00Demokratieforscher diagnostiziert "Repolitisierung"
01:51Bundestag beschließt neues Zensus-Gesetz
01:39Dobrindt erwartet Personaldiskussion in der CSU
01:00Brexit erhöht in Großbritannien Nachfrage nach Wiedereinbürgerung
00:02Gerüchte über Rückkehr von Friedrich Merz

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Freitag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:35 Uhr wurde der DAX mit rund 11.595 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,03 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Heil und Giffey fordern Ende von "Untergang"-Debatten


Franziska Giffey / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (beide SPD) haben ihre Partei mit Blick auf deren Umfragetief aufgefordert, ihre Politik besser zu verkaufen. "Wir regieren, und es kommt zu wenig in die öffentliche Wahrnehmung, was gut läuft. Wir debattieren über alles Mögliche, vor allem über den Untergang. Aber nicht über die Maßnahmen, die das Leben der Menschen spürbar verbessern", sagte Giffey der "Welt".

"Du musst so darüber reden, dass die Menschen es verstehen, behalten und im Idealfall auch noch der SPD zuordnen können." Giffey forderte außerdem, dass die SPD sich stärker um das Thema innere Sicherheit kümmern soll: "Sicherheit und Ordnung sind doch das Fundament für alles andere. Die Leute blicken unsicher in die Zukunft, weil sie fürchten, dass sich ihre Lage verschlechtert: durch Kriminalität, aber auch Sorgen um Rente oder Arbeitslosigkeit." Diese Verlustängste müsse die Partei ernst nehmen. Die beiden Bundesminister widersprachen zudem den jüngsten Aussagen von SPD-Chefin Andrea Nahles. "Ich bin angetreten, um hier gute Arbeit zu machen. Ich will, dass etwas vor Ort ankommt, dass Leute merken, dass wir etwas für die Familien getan haben", sagte Giffey der "Welt". Sie ergänzte: "Genauso arbeite ich und dabei denke ich nicht jeden Tag über die Frage nach, wie lange die Koalition hält." Ihr gehe es um Ergebnisse. Arbeitsminister Heil sagte: "Nur mit Grundsatzdebatten und Kommissionen gewinnen wir niemanden zurück." Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles hatte zuvor der "Zeit" erklärt, wenn der unionsinterne Zoff weiterhin alles überlagere, habe gute Sacharbeit irgendwann keinen Sinn mehr. Giffey und Heil zeigen sich indes frustriert über die Wahrnehmung der großen Koalition. "In der Öffentlichkeit ist der Eindruck entstanden, wir würden uns in der Regierung nur zanken", sagte Heil. Dabei bewege man in der Sache eine ganze Menge für das Land, aber vieles sei durch die zwei Regierungskrisen im Sommer überdeckt worden. "Das war nicht gut, das muss aufhören", forderte Heil. In Wahrheit klappe die Zusammenarbeit sogar über Parteigrenzen hinweg gut, sagte Giffey, etwa bei der konzertierten Aktion in der Pflege zusammen mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.10.2018 - 17:26 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung