Freitag, 14. Dezember 2018
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Am Donnerstag hat der DAX kaum verändert geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.924,70 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,04 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Nachmittag ihren neuesten Zinsentscheid verkündet. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Wehrbeauftragter sieht Frust bei Soldaten im Afghanistan-Einsatz


Bundeswehr-Soldaten / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels (SPD) sieht nach 17 Jahren Militäreinsatz in Afghanistan Frust unter den Soldaten. "Manche stellen sich durchaus die Sinnfrage", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). Es gebe eine "elend stabile Routine" schlechter Nachrichten.

Die deutschen Soldaten wüssten aber, dass die Bundeswehr zuallererst aus Solidarität mit den USA nach Afghanistan gegangen sei. "Inzwischen ist man froh über eine Art strategisches Patt: Nicht verloren, nicht gewonnen", so Bartels. Die Afghanen hätten "unendlich viel zu verlieren", wenn man jetzt von dort wegginge. Der Einsatz sei gewiss kein Muster für künftige westliche Interventionen. "Aber man kann und muss aus dieser Mission lernen", so der Wehrbeauftragte. Auch in der Großen Koalition mehren sich angesichts der Lage in Afghanistan "die kritischen Stimmen". Das räumte der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich (SPD), ein. Es sei eine offene Frage, wie die Nato auf die verschärfte Sicherheitslage reagieren solle. "Wir brauchen vielleicht eine neue Afghanistan-Konferenz", so Hellmich. Anfang Oktober 2001 starteten die USA als Reaktion auf den Terroranschlag in New York eine militärische Großoffensive am Hindukusch, Ende des selben Jahres beschloss der Bundestag eine deutsche Beteiligung. Am 20. Oktober 2018 stehen in Afghanistan Parlamentswahlen an, die von den Taliban massiv mit Waffengewalt behindert werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.10.2018 - 01:00 Uhr

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