Dienstag, 16. Oktober 2018
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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst Kursgewinne verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.655 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Lokomotivführer planen keine Streiks


Streik der GDL / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Claus Weselsky, Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL, plant derzeit keine Streiks. "Beide Seiten haben sich vorgenommen, die Tarifverhandlungen erfolgreich zu führen, sprich ohne Schlichtung und ohne Streiks auszukommen", sagte Weselsky der "Passauer Neuen Presse" (Freitagsausgabe). Zwar habe der Vorstandschef der Bahn eine Gewinnwarnung ausgegeben und "bloß" zwei statt zweieinhalb Milliarden Überschuss genannt, aber auch dieser Überschuss sei "von den Kolleginnen und Kollegen erwirtschaftet worden".

Daher hätten sie auch einen Anspruch darauf, daran teilzuhaben. Als Begründung für die Ausweitung des Wahlmodells, bei dem die Eisenbahner zwischen mehr Geld und mehr Urlaub wählen können, sagt Weselsky: "Weil es den Kollegen und Kolleginnen gut tut und ihnen mehr Individualität ermöglicht. Das Zeichen, das die Lokführer und Zugbegleiter an den Arbeitgeber gesetzt haben, ist glasklar gewesen: Wir werden zu stark in Anspruch genommen. Wir verzichten auf das Geld. Wir wollen lieber mehr Freizeit, weil uns die Lebensqualität mehr wert ist. Sechs Tage Urlaub mehr durch die zusätzlich erbrachte Arbeitszeit ist wichtiger. Daher ist der Ausbau des Wahlmodells gut." Wenn der Bahn Personal fehle, so müsse sich der Vorstand an die eigne Nase zupfen. "Der Arbeitgeber hatte zwei Jahre Vorlauf und hat nichts getan. Und er hat 20 Jahre die Ausbildungskapazitäten heruntergefahren. Die Schuld muss bleiben, wo sie hingehört. Ich nenne das Managementversagen, Planungsversagen und Personalplanung nach Budget statt nach Bedarf."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.10.2018 - 01:00 Uhr

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