Dienstag, 19. Februar 2019
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst Kursgewinne verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.330 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EU-Liste: 112 Unternehmen von Digitalsteuer potenziell betroffen


Protest gegen Google / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Von der geplanten EU-Digitalsteuer wären weltweit potenziell 112 Unternehmen betroffenen. Knapp mehr als 20 davon kommen aus Europa. Dies geht aus einer Liste von EU-Währungskommissar Pierre Moscovici hervor, über die das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe) berichtet und die der grüne Bundestagsabgeordnete Daniel Bayaz angefordert hatte.

Auf der Liste stehen große US-Konzerne wie die Google-Mutter Alphabet, Amazon oder Facebook, aber auch deutsche Unternehmen wie Axel Springer, RTL oder ProSiebenSat.1 Media. Auch wenn die Liste nur die potenziell betroffenen Unternehmen abbildet, ist sie dennoch die Arbeitsgrundlage der Kommission für eine Folgeabschätzung. Bayaz kritisiert, dass die Position der Bundesregierung zur Digitalsteuer noch immer unklar sei. "Bundesfinanzminister Scholz hatte jetzt ein halbes Jahr Zeit, eine Position zur Digitalsteuer zu entwickeln. Ich kenne keine", so Bayaz. Bislang teilt Scholz lediglich die Einschätzung, dass digitale Großkonzerne wie Apple oder Facebook endlich angemessen besteuert werden müssen. "Aber wie wir das konkret umsetzen können, dazu schweigt der Minister", so Bayaz. Die EU hatte im Frühjahr eine Digitalsteuer vorgeschlagen, um große Internetkonzerne angemessen zu besteuern. Gerade große US-Firmen hatten in den vergangenen Jahren durch das Verschieben von Gewinnen in Niedrig-Steuerländer Abgaben gespart. Besteuert werden sollen nach den Plänen der EU Firmen mit einem Umsatz von mindestens 750 Millionen Euro und einem Online-Umsatz von 50 Millionen Euro. Diese Unternehmen sollten mit einer Ertragssteuer von drei Prozent belastet werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.10.2018 - 19:06 Uhr

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