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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,20 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,01 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von über 14 Prozent im Plus, gefolgt von Henkel und von HeidelbergCement. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ifo-Chef Fuest warnt vor Staatspleite Italiens


Italienische Zentralbank Banca d`Italia / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ifo-Chef Clemens Fuest warnt davor, dass Italien eine Staatspleite droht, falls die Regierung in Rom ihren finanzpolitischen Kurs beibehalten sollte. "Der Kurs der aktuellen Regierung führt ins Abseits", schreibt Fuest in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Er werde die wirtschaftliche Lage des Landes weiter verschlechtern.

"Ohne Kurskorrektur drohen Italien eine Staatspleite und ein wirtschaftlicher Absturz", so Fuest. Auslöser der aktuellen Krise sei die Ankündigung der italienischen Regierung, 2019 ihr Budgetdefizit auf 2,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu steigern, von 1,6 Prozent im laufenden Jahr. Die Risikozuschläge auf italienische Staatsanleihen würden fast täglich neue Höchststände erreichen. Die Aktien italienischer Banken seien eingebrochen. Die Ratingagenturen prüften eine weitere Herabstufung der Bonitätsnote des Landes in Richtung Ramschniveau. "Europa sollte auf diese Krise mit einer doppelten Strategie antworten", schreibt Fuest. Erstens müsse der Rest der Euro-Zone vor einer italienischen Staatspleite so gut es geht abgeschirmt werden, um nicht erpressbar zu sein. "Zweitens sollte man auf Rom zugehen: Mehr Solidarität bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme wäre nur fair", schreibt Fuest. Um das Erpressungspotenzial Italiens gegenüber den anderen Mitgliedsländern der Euro-Zone zu reduzieren, sollte die europäische Bankenaufsicht Maßnahmen ergreifen, um die Finanzstabilität bei einer Staatspleite Italiens zumindest im Rest der Euro-Zone aufrechtzuerhalten, fordert der Ökonom. "Den Banken in der gesamten Euro-Zone sollte signalisiert werden, dass sie nicht mit Hilfen rechnen können, wenn sie durch den Ausfall von Forderungen gegenüber italienischen Schuldnern Verluste erleiden." Der Preis dieser finanziellen Isolation Italiens würde darin bestehen, dass die wirtschaftlichen Probleme dort noch zunehmen könnten, so Fuest.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.10.2018 - 17:14 Uhr

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