Sonntag, 21. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Tschechien rügt autoritäre Tendenzen in Nachbarstaaten
Forsa: SPD fällt auf 14 Prozent
Bericht: Von der Leyen untersagt Gespräche mit Abgeordneten
SPD-Chefin schämt sich für schlechte Löhne von Altenpflegern
Barley gegen Kontrolle von deutsch-österreichischer Grenze
Über die Hälfte will auf SPD nicht verzichten
1. Bundesliga: Schalke verliert gegen Bremen
Hamilton sichert sich Pole in Texas
Union will SPD sanfter behandeln
Halle: Mann stirbt bei Explosion eines Fahrkartenautomaten

Newsticker

19:27Tschechien rügt autoritäre Tendenzen in Nachbarstaaten
19:15Dreyer: Keine Überlegungen zum Ende der GroKo in SPD-Spitze
18:17Gutachten: Kontrollen an bayerischen Grenzen verfassungswidrig
18:08Ex-CIA-Agent: Geständnis im Fall Khashoggi wegen Druck der USA
17:51CDU-Europapolitiker Brok hält zweites Brexit-Referendum für denkbar
17:32Walter-Borjans gegen GroKo-Ausstieg der SPD
17:251. Bundesliga: Hertha spielt unentschieden gegen Freiburg
17:02Außenhandelspräsident für "Besonnenheit" gegenüber Saudi-Arabien
16:41Hardt lehnt neue Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien ab
15:43Stahl-Präsident fürchtet Milliarden-Zusatzkosten durch Klimaschutz
15:29SPD-Vize Dreyer will Neuanfang der Großen Koalition
15:232. Bundesliga: Regensburg und Darmstadt trennen sich 1:1
15:11Fall Khashoggi: Oettinger warnt vor überstürzten Reaktionen
15:07Bundesregierung bedauert angekündigten US-Rückzug aus INF-Vertrag
14:35Prominente richten pro-europäischen Appell an Bundesregierung

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.553,83 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,31 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Adidas, Wirecard und RWE entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Barley plant Einführung von Unternehmenssanktionen


Katarina Barley / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) plant die Einführung von Unternehmenssanktionen für Fälle wie den VW-Abgasskandal. Es werde zwar auch weiterhin eine individuelle Zurechnung der Straftaten geben, "aber wenn es eine erkennbare Struktur im Unternehmen gibt, die kriminelles Verhalten befördert und deckt, dann soll es künftig zu Unternehmenssanktionen kommen", sagte Barley dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Die Bußgelder könnten dann bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes betragen.

Die geltende Rechtslage, nach der nur individuelles Fehlverhalten strafrechtlich verfolgt werden könne, hält die Ministerin für unzureichend. "Unternehmen sind dann immer sehr schnell versucht, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen, indem sie auf die Einzelverantwortlichkeit des Mitarbeiters oder des Managers verweisen", so Barley. Das sei im Dieselskandal "ganz krass" gewesen, und zwar in mehreren Unternehmen. Für Fälle, in denen etwa Betrug oder Korruption mit System erfolgten, solle es daher künftig die Möglichkeit geben, das Unternehmen selbst zu belangen. Auf die Frage, ob bei schweren Verstößen auch Betriebsauflösungen infrage kämen, sagte Barley, es würden zurzeit verschiedene Fragen geprüft. "Ein Sanktionsrecht für Unternehmen bringt nur etwas, wenn seine Maßnahmen auch wehtun. Es muss einen abschreckenden Charakter haben", so die Justizministerin. Zugleich versicherte Barley, darauf zu achten, dass das Gesetz "eine gute Balance" habe. Die "Anständigen" in der Wirtschaft erwarteten vom Staat zu Recht, dass er "unanständiges Verhalten" bestrafe. "Deswegen erwarte ich bei der Einführung von Unternehmenssanktionen nicht viel Widerstand", so die Justizministerin.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.10.2018 - 16:53 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung