Freitag, 14. Dezember 2018
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Am Donnerstag hat der DAX kaum verändert geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.924,70 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,04 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Nachmittag ihren neuesten Zinsentscheid verkündet. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Mittelstand kritisiert geplante Verschärfung der CO2-Grenzwerte


Luft-Messstation / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat die durch die EU-Mitglieder beschlossene Verschärfung der Klimaziele für Neuwagen scharf kritisiert. "Die von den EU-Umweltministern beschlossene drastische Verschärfung der CO2-Grenzwerte für Neuwagen ist ein Anschlag auf den Industriestandort Deutschland", sagte Mittelstandspräsident Mario Ohoven der "Passauer Neuen Presse" (Freitagsausgabe). Es sei unverantwortlich, dass Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) ohne Umsetzungskonzept und ohne Einbindung der deutschen Automobilhersteller dem neuen Grenzwert zugestimmt habe.

"Der faktische Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor kann nicht in Brüssel handstreichartig beschlossen werden, zumal darüber nicht einmal in der Bundesregierung Konsens herrscht", so Ohoven. Nach dem Dieselskandal würden Deutschlands wichtigste Industrie und Millionen Arbeitnehmer durch den Beschluss noch zusätzlich verunsichert. Ohoven forderte eine Korrektur der Entscheidung und kritisierte Angela Merkel dafür, dass sie der Verschärfung zugestimmt habe. "Die Bundeskanzlerin irrt, wenn sie dieses Ergebnis als `vertretbar` für die Bundesregierung akzeptiert", so Ohoven. Er könne nur hoffen, dass im Laufe der weiteren Beratungen in Brüssel noch wirtschaftspolitische Vernunft einkehre, so der Präsident des BVMW.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.10.2018 - 14:57 Uhr

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