Dienstag, 21. Mai 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Sondersitzung des österreichischen Parlaments soll am Montag stattfinden
Studie: Deutsche haben kaum noch Vertrauen in Moral von Managern
Formel-1-Legende Niki Lauda gestorben
CSU-Chef warnt vor Bündnissen mit AfD
Roland Berger nimmt deutsche Unternehmer in Schutz
Strache-Video: Silberstein weist Kurz-Vorwürfe zurück
Ibiza-Skandal-Video: ZDF schließt Böhmermann-Beteiligung aus
MAN-Chef Drees: Lkw-Fahrer werden noch eine ganze Weile gebraucht
Wetterdienst warnt vor Unwetter in Deutschland
Polit-Krise in Österreich: Bundeskanzler wirft Innenminister raus

Newsticker

12:23FDP kritisiert Äußerungen des Bundeswahlleiters zur Briefwahl
12:14Krupp-Nachfahre um Thyssenkrupp besorgt
12:12Sondersitzung des österreichischen Parlaments am Montag
11:50Ethnologe: EU hat Mitschuld am Aufstieg Orbáns
11:50Ethnologe: EU hat Mitschuld am Aufstieg Orbáns
11:41Deutschland fehlen 300.000 Mint-Fachkräfte
11:2045 Prozent der Meeresfläche Deutschlands stehen unter Schutz
11:03Telemedizin: Grüne fordern verpflichtende Sicherheitsupdates
10:43BVB verpflichtet Nationalspieler Nico Schulz
10:29Brandenburgs Regierungschef will Staatsvertrag für Strukturwandel
10:10BSI-Chef sieht bei Europawahl derzeit "alles im grünen Bereich"
09:55Abgeordnete prüfen deutsches "Magnitski-Gesetz" mit Einreisesperren
09:43Kreditinstitute prüfen Bündelung ihrer Angebote im Zahlungsverkehr
09:31DAX startet mit Gewinnen - Euro etwas schwächer
09:17FPÖ will Misstrauensantrag gegen Kurz zustimmen

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst Kurgewinne verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.070 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Prognose: Dramatischer Lehrermangel noch bis 2030


Abgeschlossenes Schultor / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Lehrermangel bleibt ein Dauerproblem: Nach der neuen, noch unveröffentlichten Prognose der Kultusministerkonferenz (KMK) "stehen bis zum Jahr 2030 weniger ausgebildete Lehrkräfte zur Verfügung als benötigt werden", unterm Strich werden jährlich viele tausend Lehrer fehlen. Das berichtet das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Besonders schlimm bleibt die Situation demnach in den ostdeutschen Ländern und Berlin: Dort wird von 2018 bis 2030 mit einer "Unterdeckung von durchschnittlich 29 Prozent gerechnet".

Die Prognose ist Grundlage der seit Mittwoch stattfindenden Beratungen der Kultusminister in Berlin. Geplant war, die Ergebnisse schon am Mittwoch zu veröffentlichen. Angesichts der besorgniserregenden Ergebnisse dauert die Diskussion der Schulminister aber an. Mit einer Veröffentlichung wird nicht vor dem Nachmittag gerechnet. "Unverändert angespannt" bleibt nach der Prognose die Lage vor allem für die Berufsschulen und die beruflichen Fächer an anderen Schulen. Hier rechnet die KMK damit, dass auf durchschnittlich 3600 nötige Neueinstellungen pro Jahr lediglich 2.900 Bewerber kommen. Im Westen könne somit ein Zehntel der Stellen nicht besetzt werden – im Osten sogar jede zweite. "Große Engpässe" erwarten die Statistiker der Kultusministerkonferenz für die Grundschulen. Dort fehlen noch bis mindestens 2023 jährlich mehrere Tausend Lehrer. Noch dramatischer werden die Aussichten der Mittelstufe eingeschätzt: Hier fehlen im Schnitt sogar bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts mehrere tausend Lehrkräfte pro Jahr. Entwarnung gibt es lediglich für die Gymnasien, für die ein ausreichendes Angebot an Lehrern erwartet wird. Für die Interessenten am Lehrerberuf bedeute das, dass sie – mit Ausnahme der Gymnasien - bis 2030 "gute Einstellungschancen im Schulsystem vorfinden werden", lautet das Fazit.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.10.2018 - 14:35 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung