Dienstag, 19. Februar 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,20 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,01 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von über 14 Prozent im Plus, gefolgt von Henkel und von HeidelbergCement. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Prognose: Dramatischer Lehrermangel noch bis 2030


Abgeschlossenes Schultor / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Lehrermangel bleibt ein Dauerproblem: Nach der neuen, noch unveröffentlichten Prognose der Kultusministerkonferenz (KMK) "stehen bis zum Jahr 2030 weniger ausgebildete Lehrkräfte zur Verfügung als benötigt werden", unterm Strich werden jährlich viele tausend Lehrer fehlen. Das berichtet das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Besonders schlimm bleibt die Situation demnach in den ostdeutschen Ländern und Berlin: Dort wird von 2018 bis 2030 mit einer "Unterdeckung von durchschnittlich 29 Prozent gerechnet".

Die Prognose ist Grundlage der seit Mittwoch stattfindenden Beratungen der Kultusminister in Berlin. Geplant war, die Ergebnisse schon am Mittwoch zu veröffentlichen. Angesichts der besorgniserregenden Ergebnisse dauert die Diskussion der Schulminister aber an. Mit einer Veröffentlichung wird nicht vor dem Nachmittag gerechnet. "Unverändert angespannt" bleibt nach der Prognose die Lage vor allem für die Berufsschulen und die beruflichen Fächer an anderen Schulen. Hier rechnet die KMK damit, dass auf durchschnittlich 3600 nötige Neueinstellungen pro Jahr lediglich 2.900 Bewerber kommen. Im Westen könne somit ein Zehntel der Stellen nicht besetzt werden – im Osten sogar jede zweite. "Große Engpässe" erwarten die Statistiker der Kultusministerkonferenz für die Grundschulen. Dort fehlen noch bis mindestens 2023 jährlich mehrere Tausend Lehrer. Noch dramatischer werden die Aussichten der Mittelstufe eingeschätzt: Hier fehlen im Schnitt sogar bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts mehrere tausend Lehrkräfte pro Jahr. Entwarnung gibt es lediglich für die Gymnasien, für die ein ausreichendes Angebot an Lehrern erwartet wird. Für die Interessenten am Lehrerberuf bedeute das, dass sie – mit Ausnahme der Gymnasien - bis 2030 "gute Einstellungschancen im Schulsystem vorfinden werden", lautet das Fazit.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.10.2018 - 14:35 Uhr

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