Dienstag, 19. Februar 2019
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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst Kursgewinne verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.330 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Politikwissenschaftler Eith rechnet mit Merkel-Nachfolgedebatte


Angela Merkel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Freiburger Politikwissenschaftler Ulrich Eith rechnet bei Niederlagen für die Union bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen fest mit einer Debatte um einem Rückzug von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). "Die Diskussionen um einen Wechsel an der Parteispitze sind in der CDU bereits im vollen Gange. Bei zwei Niederlagen werden Forderungen nach einem Ende der Kanzlerschaft Merkels laut werden", sagte Eith der "Heilbronner Stimme" (Donnerstagsausgabe).

Möglicherweise habe Merkel den Zeitpunkt verpasst, ihre Kanzlerschaft selbstbestimmt und in freien Stücken zu beenden, erklärte der Politikwissenschaftler weiter. Er schränkte aber ein: "Allerdings, schon häufiger in der Vergangenheit hat sie sich in schwierigen Situation erfolgreich behaupten können." Im Wahlkampf der CSU seien viele Fehler gemacht worden, so Eith. Die CSU habe es versäumt, ihre eigenen Stärken in Bayern erfolgreich herauszustellen. Dazu seien parteiinterne Querelen gekommen. "Ganz offensichtlich scheint Seehofer von der Mission beseelt, Merkel demontieren oder gar stürzen zu wollen." Der "stramme Rechtskurs der CSU in der Flüchtlingspolitik" habe sich "nicht ausgezahlt". Eith rechnet mit einem starken Abschneiden der Grünen. "Viele Menschen wollen zu den Gewinnern gehören, und das begünstigt in Bayern aktuell die Grünen." Eith rechnet mit einem baldigen Ende der politischen Karriere von CSU-Chef Horst Seehofer: "Die politische Ära von Seehofer neigt sich wohl dem Ende zu." Selbst seine innerparteiliche Unterstützung habe spürbar abgenommen. "Söder wird bei der zu erwartenden Wahlniederlage alles daran setzen, Seehofer als den Hauptschuldigen darzustellen", so der Politikwissenschaftler. Seine eigene politische Zukunft hänge dann vor allem davon ab, ob ihm nach der Wahl die Bildung einer stabilen Landesregierung gelingt, so Eith.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.10.2018 - 04:00 Uhr

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