Montag, 24. Juni 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Umfrage: Deutsche halten Umgang mit Steuergeld für verantwortungslos
Deutsche Wirtschaft wegen neuem Bewertungssystem Pekings besorgt
Wieder Massenproteste in Prag gegen Regierungschef Babis
Friedl: "PlayStation spielen kann man wann anders"
BMW verschärft Elektrostrategie
Pofalla: Klimapolitik kann "Sinngebung dieser Koalition werden"
Neuzulassungen von schweren Autos sollen gedrosselt werden
Bürgermeisterwahl in Istanbul: CHP-Kandidat vor Wahlsieg
Aiwanger lobt Zusammenarbeit mit CSU
Werte-Union schlägt Friedrich Merz als Kanzlerkandidaten vor

Newsticker

16:48Eurofighter-Absturz: Bundeswehrpilot offenbar tot
16:26SPD kann künftig von Doppelspitze geleitet werden
16:13++ EILMELDUNG ++ SPD ermöglicht Doppelspitze
16:13++ EILMELDUNG ++ SPD ermöglicht Doppelspitze
16:07Umweltministerin fordert von Söder Respekt für Kohlekonsens
16:07Umweltministerin fordert von Söder Respekt für Kohlekonsens
15:50Gravierender Rückgang bei Bäcker-Azubis in Mitteldeutschland
15:49Chinas Botschafter gibt USA alleinige Schuld am Handelskrieg
15:41Regierung einigt sich auf verschärfte Grundsätze für Rüstungsexporte
15:36Altmaier fordert "ambitionierte Klimalangfriststrategie"
15:28FDP fordert Seehofer zu Regierungserklärung zum Fall Lübcke auf
15:10EuGH: Polnische Justizreform verstößt gegen Unionsrecht
15:10EuGH: Polnische Justizreform verstößt gegen Unionsrecht
14:50Zwei Bundeswehr-"Eurofighter" in Mecklenburg-Vorpommern abgestürzt
14:20Ifo-Präsident: Politik muss mehr in Strominfrastruktur investieren

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.270 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Merck, Wirecard und Vonovia entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Politikwissenschaftler Eith rechnet mit Merkel-Nachfolgedebatte


Angela Merkel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Freiburger Politikwissenschaftler Ulrich Eith rechnet bei Niederlagen für die Union bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen fest mit einer Debatte um einem Rückzug von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). "Die Diskussionen um einen Wechsel an der Parteispitze sind in der CDU bereits im vollen Gange. Bei zwei Niederlagen werden Forderungen nach einem Ende der Kanzlerschaft Merkels laut werden", sagte Eith der "Heilbronner Stimme" (Donnerstagsausgabe).

Möglicherweise habe Merkel den Zeitpunkt verpasst, ihre Kanzlerschaft selbstbestimmt und in freien Stücken zu beenden, erklärte der Politikwissenschaftler weiter. Er schränkte aber ein: "Allerdings, schon häufiger in der Vergangenheit hat sie sich in schwierigen Situation erfolgreich behaupten können." Im Wahlkampf der CSU seien viele Fehler gemacht worden, so Eith. Die CSU habe es versäumt, ihre eigenen Stärken in Bayern erfolgreich herauszustellen. Dazu seien parteiinterne Querelen gekommen. "Ganz offensichtlich scheint Seehofer von der Mission beseelt, Merkel demontieren oder gar stürzen zu wollen." Der "stramme Rechtskurs der CSU in der Flüchtlingspolitik" habe sich "nicht ausgezahlt". Eith rechnet mit einem starken Abschneiden der Grünen. "Viele Menschen wollen zu den Gewinnern gehören, und das begünstigt in Bayern aktuell die Grünen." Eith rechnet mit einem baldigen Ende der politischen Karriere von CSU-Chef Horst Seehofer: "Die politische Ära von Seehofer neigt sich wohl dem Ende zu." Selbst seine innerparteiliche Unterstützung habe spürbar abgenommen. "Söder wird bei der zu erwartenden Wahlniederlage alles daran setzen, Seehofer als den Hauptschuldigen darzustellen", so der Politikwissenschaftler. Seine eigene politische Zukunft hänge dann vor allem davon ab, ob ihm nach der Wahl die Bildung einer stabilen Landesregierung gelingt, so Eith.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.10.2018 - 04:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung