Sonntag, 19. Mai 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

SPD-Abgeordnete planen Aufstand gegen Andrea Nahles
Emnid: Volksparteien eine Woche vor Europawahl im Tief
Barley hofft nach EU-Wahl auf neue berufliche Optionen
Brexit-Beauftragter: Briten haben das Recht auf EU-Kommissar
Kramp-Karrenbauer: Keine Zusammenarbeit mit AfD und Linkspartei
"Stracheklimbim" - SPD will von Österreich-Krise profitieren
Österreichs Bundeskanzler kündigt Neuwahl an
Margot Käßmann lobt den Kirchenstreik katholischer Frauen
Österreich steht vor Neuwahlen - Termin noch offen
1. Bundesliga: FC Bayern wieder deutscher Meister

Newsticker

13:48Kein Ministerium schafft Jobs für Langzeitarbeitslose
12:58SPD-Abgeordneter Post will offene Debatte über Parteiführung
12:46Neuwahlen in Österreich sollen Anfang September stattfinden
12:46Neuwahlen in Österreich sollen Anfang September stattfinden
12:31++ EILMELDUNG ++ Neuwahlen in Österreich sollen im September stattfinden
12:31++ EILMELDUNG ++ Neuwahlen in Österreich sollen im September stattfinden
12:11"Spiegel"-Redakteur verteidigt Veröffentlichung von Strache-Video
12:04Joschka Fischer: GroKo blockiert Deutschland und Europa
11:59Explosion in Wohnhaus im Allgäu - mehrere Vermisste
11:41Europawahlkampf: AfD in Berlin 862-mal von Vandalismus betroffen
11:08Tui-Chef will Konzern digitalisieren
10:31Michael Reschke wird Kaderplaner bei Schalke 04
09:45NS-Zwangsarbeiter: Bahlsen-Verwaltungsratschef gesteht Fehler ein
08:58Journalist Mahr sieht Kurz bereits im Wahlkampfmodus
08:23Niederlande gewinnen Eurovision Song Contest - Deutschland nur 24.

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.238,94 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die am Freitag bekannt gewordene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die angekündigte Festlegung über mögliche Sonderzöllen auf Autoimporte um sechs Monate zu verschieben, half den Autobauern nicht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ungarns Justizminister macht EU schwere Vorwürfe


Ungarische Polizei an einer Mauer mit Stacheldraht / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eine Woche vor dem EU-Gipfel in Brüssel hat Ungarn seinen Widerstand gegen eine Verteilung von Flüchtlingen in Europa bekräftigt. "Unsere Sicht ist, dass hier ein Problem mit uns geteilt werden soll, mit dem wir nichts zu tun haben", sagte Ungarns Justizminister Laszlo Trocsanyi der "Welt" (Donnerstagsausgabe). Die große Mehrheit der Flüchtlinge wolle eben nach Westeuropa und nicht in den Osten.

"Jetzt sehen wir, dass Westeuropa sie zu uns drängen will, unter dem Prinzip der Solidarität." Zudem verurteilte Trocsanyi die Empfehlung des EU-Parlaments, ein Verfahren gegen Ungarn wegen Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit einzuleiten. Das sogenannte Rechtsstaatverfahren (Artikel-7-Verfahren) spalte und schwäche die EU. "Wenn eine Ideologie die eigene Sicht den anderen aufzwingt, ist das geistiger Totalitarismus", so Trocsanyi. Ungarn wolle nicht gezwungen werden, so zu werden wie die Länder Westeuropas. "Wir sehen welche Integrationsprobleme es dort gibt und denken: Wir haben eine homogenere Gesellschaft, und wollen diese schützen", so Trocsanyi weiter. Mit Blick auf die im Mai 2019 anstehende Europawahl warnte Trocsanyi davor, dass sich die Spaltung zwischen Ost- und Westeuropa noch weiter vertiefen könnte. "Viele wollen ein neues Zentrum mit Macron und Merkel. Eine Art neues Frankenreich, mit Deutschland und Frankreich in der Mitte und den Briten außen vor", so Ungarns Justizminister. In Budapest fürchtet man künftig eine Marginalisierung der eigenen Position. "Welche Stellung soll Ostmitteleuropa darin haben? Stillhalten und Abnicken, was im Zentrum entschieden wird?", so Trocsanyi. Als man der EU beigetreten sei, habe die Idee der Gleichheit der Mitgliedstaaten mehr Gewicht gehabt. "Jetzt werden Begriffe wie `Ostmitteleuropa` und `Visegrad-Länder` stets negativ konnotiert", so der Minister.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.10.2018 - 00:05 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung