Dienstag, 16. Oktober 2018
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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Can Dündar seit Erdogan-Besuch unter Polizeischutz


Polizist im Einsatz / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Gefährdungslage für den regierungskritischen türkischen Journalisten Can Dündar hat sich seit dem Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Berlin offenbar deutlich verschärft. Er lebe seitdem unter Polizeischutz, sagte Dündar am Mittwoch im RBB-Inforadio. "Wenn ich in der Öffentlichkeit auftreten soll, dann trifft die deutsche Polizei die nötigen Maßnahmen. Sie tun alles, damit ich mich sicher fühle. Darüber hinaus kann man sich gegen so einen großen Hass nirgendwo auf dieser Welt richtig wehren."

Erdogan hatte während seines Deutschland-Besuchs den ehemaligen Chefredakteur der Zeitung Cumhuriyet erneut als Spion bezeichnet und seine Auslieferung gefordert. In Abwesenheit ist Dündar 2016 in der Türkei zu fünf Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Am heutigen Mittwoch geht gegen ihn in Istanbul der Prozess in einem weiteren Verfahren weiter. Dündar übte im RBB-Inforadio erneut scharfe Kritik an der Situation in der Türkei. Journalisten würden dort immer noch bedroht und verfolgt: Es gebe eine Grausamkeit gegen die Journalisten in der Türkei. "Ich kenne diese Tradition: Wenn Du mit einem Journalist nicht fertig werden kannst, dann töte ihn", so Dündar. "Deshalb kann niemand sagen, dass regierungskritische Journalisten in der Türkei sicher leben."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.10.2018 - 11:31 Uhr

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