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Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 10.830 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,3 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine der Deutschen Telekom, von Daimler und von Linde entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Deutsche Stromversorgungsqualität besser als in Nachbarländern


Strommast / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In Deutschland kommt es erheblich seltener zu Stromausfällen als in den stärker von der Atomkraft abhängenden Ländern Frankreich und Belgien. Das geht aus einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags für die Grünen-Fraktion hervor, über das die "Rheinische Post" (Mittwochsausgabe) berichtet. Demnach gab es 2015 in Frankreich pro Netzkunde Stromausfälle über insgesamt 57,6 Minuten und 2016 über 52,6 Minuten.

In Deutschland dagegen summierten sich die Blackout-Minuten pro Netzkunde 2015 auf nur  15,6 und 2016 auf 13,26 Minuten. Franzosen waren damit über drei Mal länger von Blackouts betroffen als Deutsche. Auch die Belgier mussten deutlich längere Stromausfälle hinnehmen: In Flandern kam es 2015 pro Netzkunde zu Stromausfällen über 20 Minuten und vier Sekunden und 2016 über 20 Minuten und elf Sekunden. In einer früheren Auswertung der Bundestagsexperten für 2014 wurden die Stromausfallminuten in ganz Belgien pro Netzkunde mit 26,15 Minuten angegeben. "Unsere Versorgungsqualität ist deutlich besser als bei unseren atomlastigen Nachbarn", sagte die Grünen-Politikerin Sylvia Kotting-Uhl. "Die belgischen AKW sind gefährlich, marode und alt. Belgien muss den Wandel schnell angehen. Tihange 2 und Doel 3 gehören sofort abgeschaltet", sagte Kotting-Uhl. Deutschland will bis 2022 komplett aus der Atomkraft aussteigen und die Stromlücke durch erneuerbare Energien ersetzen. In Frankreich und Belgien stehen Atomausstiege noch aus. Beide Länder decken mindestens die Hälfte ihres Bedarfs mit Atomstrom. Besonders umstritten sind in Deutschland ältere belgische Atomkraftwerke nahe der deutschen Grenze. Haarrisse in den Außenschalen der Druckbehälter der belgischen Atomkraftwerke in Tihange und Doel beunruhigen viele Bürger vor allem in Nordrhein-Westfalen. Forderungen nach Stilllegungen lehnte die belgische Seite jedoch bislang ab. Die belgische Atomaufsichtsbehörde FANK will am heutigen Mittwoch in Brüssel ihre Planungen für die kommenden Jahre vorstellen. Angesichts drohender Energie-Knappheit in Belgien hat Deutschland dem Land nach Angaben von Premierminister Charles Michel eine Zusammenarbeit bei Stromimporten zugesichert.  Da im November zeitweise nur einer von sieben belgischen Atommeilern in Betrieb sein soll, wird befürchtet, die Energie könnte bei fallenden Temperaturen knapp werden. Derzeit sind wegen maroden Betons fünf Meiler zur Wartung abgeschaltet.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.10.2018 - 08:38 Uhr

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