Dienstag, 19. Februar 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,20 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,01 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von über 14 Prozent im Plus, gefolgt von Henkel und von HeidelbergCement. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Wirtschaft beklagt Genehmigungspraxis beim Breitbandausbau


Bauarbeiter / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem Wirtschaftsgipfel zum Ausbau der Gigabit-Netze beklagt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die langsame und bürokratische Genehmigungspraxis vieler deutscher Behörden. "Schon bei den Basisarbeiten zur Digitalisierung selbst zeigen sich die Lücken in der Digitalisierung der Verwaltung", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben). So müssten die Unternehmen, die Glasfaseranschlüsse verlegen und Mobilfunkmasten aufstellen wollten, die dafür erforderlichen Aufgrabegenehmigungen auf Papier in achtfacher Ausfertigung beantragen.

"Sie müssen sich dabei zudem mit unterschiedlichen Ansprechpartnern und Stellen in den Verwaltungen herumschlagen", so Wansleben weiter. Auch die Wartezeiten, auf die sich die Unternehmen einrichten müssten, seien deutlich zu lang. "Die Firmen erfahren noch nicht einmal, wie weit ihr Antrag gediehen ist und wo er gegebenenfalls hängt", so Wansleben. Er verwies auf unterschiedliche Gesetze in den Ländern und verschiedenen Genehmigungspraxen in den Kommunen. "Nur wenn sich vor Ort ein zupackender Bürgermeister intensiv kümmert, klappt das Zusammenspiel oft besser", so der Wirtschaftsvertreter. Wansleben forderte, die Antragsverfahren für den Netzausbau generell voll automatisiert ablaufen zu lassen. "Langwierige und schwerfällige Verwaltungsprozesse schrecken Unternehmen, die Netze bauen können, ab. Einfache Verfahren locken sie an. Deshalb brauchen wir flächendeckend einfache und voll digitalisierte Genehmigungsverfahren", so Wansleben. Zusammen mit dem Industrieverband BDI richtet der DIHK am Mittwoch in Berlin eine Veranstaltung mit dem Titel "Geht nicht, gibt’s nicht" zum Ausbau der Gigabit-Netze in Deutschland aus, zu der auch Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) erwartet werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.10.2018 - 05:00 Uhr

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