Samstag, 23. Februar 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Lottozahlen vom Samstag (23.02.2019)
Paul Collier fordert höhere Besteuerung von Immobilienbesitzern
FDP gegen Förderung von Holz-Heizungen: "Regierung ist verrückt"
Dutzende Fehler bei neuen Zügen führen zu Verspätungen
Prämien für Hausarzt-Behandlung geplant
Bahn-Konzern fehlen 733 Lokführer
Sprachexpertin Wehling beriet auch das ZDF
Schmidt-Tochter: "Meine Eltern wurden überhöht"
1. Bundesliga: Bremen und Stuttgart unentschieden
"Spiegel": Tempolimit könnte 140 Tote pro Jahr verhindern

Newsticker

19:32Lottozahlen vom Samstag (23.02.2019)
19:29Forsa: Union legt zu - SPD verliert
18:11Domscheit-Berg will von EU mehr Einfluss auf soziale Netzwerke
17:53Schalke-Manager kündigt Rücktritt zum Saisonende an
17:291. Bundesliga: Bayern gewinnen gegen Hertha
16:24Hannover: 18-Jähriger stirbt durch Stichverletzungen
15:042. Bundesliga: Köln gewinnt gegen Sandhausen
14:42AfD-Wahlkampfspenden: Stegner sieht Verfassungsschutz am Zug
14:01Wirtschaftsweiser will EC-Kartenzahlung in jedem Geschäft
13:26Umfrage: Mehrheit stört Unpünktlichkeit an der Bahn am meisten
13:08Vodafone will mit Bündnis gegen Funklöcher vorgehen
12:21CDU-Digitalpolitiker begrüßt Kühnert-Initiative gegen Upload-Filter
11:45Bundespräsident: Helmut Schmidt war nicht autoritär
10:57Merkel fordert mehr Verständnis für Ostdeutsche
10:21Verdi-Chef fordert Mindestlohn-Hotline

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.457,70 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von Wirecard setzten sich am Freitag mal wieder an die Spitze der Kursliste und legten bis kurz vor Handelsende über vier Prozent zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gysi zeigt Verständnis für Griechenlands Forderungen


Gregor Gysi / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Chef der Europäischen Linken, Gregor Gysi, hat vor dem Staatsbesuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Griechenland Verständnis für Forderungen des Landes nach Wiedergutmachung aus der Nazizeit geäußert. "Mir liegt ein bisschen auf der Seele, dass das damals besetzte Griechenland vom Nazi-Regime zur Zahlung eines Zwangskredits verpflichtet wurde", sagte Gysi den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Die Bundesrepublik sei seiner Meinung nach für dieses Darlehen immer noch haftbar.

Die entscheidende Frage sei die Höhe der Zinsen. "Die Bundesregierung sollte aus rechtlichen, politischen und moralischen Gründen sagen, wir zahlen das Darlehen zurück und bieten Verhandlungen über die Zinsen an", so Gysi. Die Bundesregierung vertritt den Standpunkt, dass Griechenland völkerrechtlich keinen Anspruch auf Entschädigungszahlungen für die Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg mehr besitzt. In Griechenland, wo im nächsten Jahr gewählt wird, ist das Thema unverändert brisant und dürfte auch bei Steinmeiers Besuch eine Rolle spielen. Umstritten ist, ob der von Gysi angeführte "Zwangskredit" überhaupt eine Art Darlehen war. Historische Akten legen nahe, dass es sich eher um eine kurz vor Kriegsende 1945 von der NS-Bürokratie errechnete "Restschuld" gegenüber Griechenland gemessen an den Kosten der deutschen Besatzung in Höhe von seinerzeit 476 Millionen Reichsmark handelte. Mit Zinsen wäre das heute eine Milliardensumme. Der Bundespräsident reist an diesem Mittwoch nach Athen. Am Donnerstag wird er das ehemalige Konzentrationslager Chaidari bei Athen besuchen sowie Gespräche mit dem griechischen Präsidenten Prokopis Pavlopoulos und Ministerpräsident Alexis Tsipras führen. Außerdem hält Steinmeier eine Rede an der Athener Universität, die ihm die Ehrendoktorwürde verleiht. Gysi reist auf Einladung Steinmeiers mit. "Ich wäre dem Bundespräsidenten sehr dankbar, wenn er ein Zeichen setzt, dass wir die Spannungen aus der Euro-Krise zwischen beiden Ländern überwinden wollen", so der Chef der Europäischen Linken. Das dritte internationale Hilfsprogramm für das Euro-Krisenland war im August ausgelaufen. Gysi wirbt für deutsche und europäische Investitionen in Griechenland. "Ich habe die Logik der Bundesregierung nie verstanden, einem Land, das seine Schulden zurückzahlen soll, Kürzungen von Löhnen, Renten und im Gesundheitswesen vorzuschreiben. Europa und Deutschland sollten dabei helfen, die griechische Binnenwirtschaft und die Kaufkraft zu stärken", so der Linken-Politiker.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 10.10.2018 - 03:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung