Mittwoch, 22. Mai 2019
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Börse

Am Dienstag hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.143,47 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,85 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Thyssenkrupp mit starken Kursgewinnen von über vier Prozent im Plus, gefolgt von Wirecard und von Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

UN-Sondergesandter: Risiko für Migranten im Mittelmeer gestiegen


Bootsflüchtlinge im Mittelmeer (Archiv) / Foto: Marina Militare, über dts Nachrichtenagentur

 

Das Risiko für Migranten, bei der Fahrt über das Mittelmeer ums Leben zu kommen, hat sich nach Angaben des UN-Sondergesandten für Libyen, Ghassan Salamé, im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. "Wie die Internationale Organisation für Migration uns mitgeteilt hat, starben in diesem Jahr bis zum 29. August drei von 50 Migranten, die das Mittelmeer zu überqueren versuchten", sagte Salamé der "Welt" (Mittwochsausgabe). Im vergangenen Jahr sei es nur einer von 50 gewesen.

"Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, bei der Überfahrt zu sterben, hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr verdreifacht und im Vergleich zu den Jahren davor verachtzehnfacht", so Salamé. Zwar würden insgesamt weniger Menschen zu der gefahrvollen Überfahrt aufbrechen. "Aber der Anteil derer, die dabei ums Leben zu kommen, ist gewachsen, weil weniger Rettungsschiffe verfügbar sind", so Salamé. Die Arbeit der Seenotretter stelle als solche keinen Anreiz für die Migranten dar, so Salamé. "Die große Mehrheit derer, die versuchen, das Mittelmeer zu überqueren, hat einen dringenden Grund dafür, einen Anreiz, der schon vorher besteht. Sie werden sich nicht davon abhalten lassen, selbst wenn es keine Seenotrettungsschiffe mehr gibt", sagte Salamé. Auch seien derzeit keine Schiffe von Menschenrechtsorganisationen mehr im zentralen Mittelmeer unterwegs, sagte der UN-Sondergesandte, der im Juni 2017 dem Deutschen Martin Kobler im Amt gefolgt war.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.10.2018 - 14:48 Uhr

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