Mittwoch, 24. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

INSA-Umfrage: Grüne und SPD in Hessen gleichauf
Lambsdorff fürchtet "neues Hochrüsten" zwischen USA und Russland
BMW ruft 1,6 Millionen Fahrzeuge zurück
Fall Khashoggi: Erdogan spricht von "barbarischem Mord"
HSV entlässt Cheftrainer Titz - Hannes Wolf übernimmt
Hackerangriff auf Gaskraftwerk: Neue Vorwürfe Richtung Russland
Deutsche Hochschulen leiden zunehmend unter Personalproblemen
Bahn setzt in Logistik zunehmend auf künstliche Intelligenz
Habeck will Verbot von Mikroplastik in Körper- und Pflegeprodukten
Neue Grenzwertregelung für Diesel braucht mehr Zeit

Newsticker

05:00Fast jeder Zweite Antrag auf Erwerbsminderung wird abgelehnt
05:00Lambsdorff will Zusammenarbeit mit Polen intensivieren
05:00Weniger Nachfrage bei "Islamisten-Hotline"
05:00GroKo: Pflegebedürftige dürfen immer mit Taxi zum Arzt
05:00Kalte Progression kostet Steuerzahler 3,3 Milliarden Euro
05:00Braunkohle-Ausstieg: Wirtschaft warnt vor steigenden Strompreisen
05:00Lambsdorff: FDP unterstützt Waffenlieferstopp
01:00Regierung kennt Gesamtkosten für Bildungs- und Teilhabepaket nicht
00:24CDU-Parteitag: Ritzenhoff will für Vorsitz kandidieren
00:00Hessens SPD-Spitzenkandidat attackiert Grüne
23:04Champions League: Hoffenheim unentschieden gegen Lyon
22:12US-Börsen im Minus - Goldpreis legt zu
21:13Guido Maria Kretschmer fühlt sich zu alt für Kinder
20:53Champions League: Bayern gewinnt in Athen
20:35Giffey kündigt weitere 100.000 Kita-Plätze an

Börse

Am Dienstag hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.274,28 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 2,17 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Fresenius Medical Care, der Deutschen Lufthansa und von Continental entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Schellnhuber wirft Bundesregierung beim Klimaschutz Untätigkeit vor


Hans Joachim Schellnhuber / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Klimaexperte Hans Joachim Schellnhuber hat der Bundesregierung angesichts der jüngsten Studie des Weltklimarates Untätigkeit vorgeworfen. "Wir brauchen nicht immer ehrgeizigere Klimaziele in der Zukunft, sondern endlich ehrgeizige Maßnahmen zu deren Erreichung jetzt", sagte Schellnhuber der "Neuen Osnabrücker Zeitung". In Deutschland gebe es beim Klimathema "eine erschreckende Kluft zwischen Reden und Handeln", sagte der frühere Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).

Die Bundesregierung mache "das Problem leider immer größer". Durch die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forstes sieht Schellnhuber, der in der Kohlekommission der Bundesregierung sitzt, den Druck auf die Politik gewachsen: "Die Auseinandersetzung um den Braunkohletagebau zeigt, dass hier gesellschaftlich etwas Großes in Bewegung geraten ist. Deutschland kann auf diesen Brennstoff innerhalb weniger Jahre verzichten - das würde für unser Klima richtig viel bringen, denn die Braunkohle ist der emissionsintensivste, manche sagen: der schmutzigste, Brennstoff von allen", so Schellnhuber. Deswegen müsse die Regierung nun gemeinsam mit der Kohlekommission "einen geordneten Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter organisieren", forderte er. Die Bundesregierung trage auch internationale Verantwortung, sagte der Experte. "Natürlich kann Deutschland nicht im Alleingang das Weltklima retten, aber die Welt schaut sehr genau hin, wie wir als technologiestarke Industrienation die Energiewende in den Griff kriegen - oder scheitern. Global müssen wir vor noch 2030 die Emissionswende schaffen und 2050 unter dem Strich emissionsfrei sein, wenn wir die größten Klimarisiken noch vermeiden wollen", so Schellnhuber.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 09.10.2018 - 08:44 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung