Dienstag, 21. Mai 2019
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Zum Wochenstart hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.041,29 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,61 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Zeitweise lag der DAX unter der 12.000-Punkte-Marke. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

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In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Schellnhuber wirft Bundesregierung beim Klimaschutz Untätigkeit vor


Hans Joachim Schellnhuber / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Klimaexperte Hans Joachim Schellnhuber hat der Bundesregierung angesichts der jüngsten Studie des Weltklimarates Untätigkeit vorgeworfen. "Wir brauchen nicht immer ehrgeizigere Klimaziele in der Zukunft, sondern endlich ehrgeizige Maßnahmen zu deren Erreichung jetzt", sagte Schellnhuber der "Neuen Osnabrücker Zeitung". In Deutschland gebe es beim Klimathema "eine erschreckende Kluft zwischen Reden und Handeln", sagte der frühere Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).

Die Bundesregierung mache "das Problem leider immer größer". Durch die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forstes sieht Schellnhuber, der in der Kohlekommission der Bundesregierung sitzt, den Druck auf die Politik gewachsen: "Die Auseinandersetzung um den Braunkohletagebau zeigt, dass hier gesellschaftlich etwas Großes in Bewegung geraten ist. Deutschland kann auf diesen Brennstoff innerhalb weniger Jahre verzichten - das würde für unser Klima richtig viel bringen, denn die Braunkohle ist der emissionsintensivste, manche sagen: der schmutzigste, Brennstoff von allen", so Schellnhuber. Deswegen müsse die Regierung nun gemeinsam mit der Kohlekommission "einen geordneten Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter organisieren", forderte er. Die Bundesregierung trage auch internationale Verantwortung, sagte der Experte. "Natürlich kann Deutschland nicht im Alleingang das Weltklima retten, aber die Welt schaut sehr genau hin, wie wir als technologiestarke Industrienation die Energiewende in den Griff kriegen - oder scheitern. Global müssen wir vor noch 2030 die Emissionswende schaffen und 2050 unter dem Strich emissionsfrei sein, wenn wir die größten Klimarisiken noch vermeiden wollen", so Schellnhuber.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.10.2018 - 08:44 Uhr

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