Sonntag, 21. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ex-CIA-Agent: Geständnis im Fall Khashoggi wegen Druck der USA
Forsa: SPD fällt auf 14 Prozent
Bericht: Von der Leyen untersagt Gespräche mit Abgeordneten
Lottozahlen vom Samstag (20.10.2018)
SPD-Chefin schämt sich für schlechte Löhne von Altenpflegern
Barley gegen Kontrolle von deutsch-österreichischer Grenze
Fall Khashoggi: Rufe nach Stopp der Waffenlieferungen werden lauter
Über die Hälfte will auf SPD nicht verzichten
1. Bundesliga: Schalke verliert gegen Bremen
Hamilton sichert sich Pole in Texas

Newsticker

18:08Ex-CIA-Agent: Geständnis im Fall Khashoggi wegen Druck der USA
17:51CDU-Europapolitiker Brok hält zweites Brexit-Referendum für denkbar
17:32Walter-Borjans gegen GroKo-Ausstieg der SPD
17:251. Bundesliga: Hertha spielt unentschieden gegen Freiburg
17:02Außenhandelspräsident für "Besonnenheit" gegenüber Saudi-Arabien
16:41Hardt lehnt neue Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien ab
15:43Stahl-Präsident fürchtet Milliarden-Zusatzkosten durch Klimaschutz
15:29SPD-Vize Dreyer will Neuanfang der Großen Koalition
15:232. Bundesliga: Regensburg und Darmstadt trennen sich 1:1
15:11Fall Khashoggi: Oettinger warnt vor überstürzten Reaktionen
15:07Bundesregierung bedauert angekündigten US-Rückzug aus INF-Vertrag
14:35Prominente richten pro-europäischen Appell an Bundesregierung
14:23Seehofer deutet Rücktritt als CSU-Chef an
14:02Halle: Festnahmen nach tödlicher Fahrkartenautomaten-Explosion
13:46Taiwan: Mindestens 17 Tote bei Zugunglück

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.553,83 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,31 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Adidas, Wirecard und RWE entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

CDU und FDP kritisieren Bremens Innensenator: "Macht Judenhass hoffähig"

Der Skandal um anti-israelische Äußerungen des Bremer Innensenators Ulrich Mäurer (SPD) erreicht die Bundesebene. Die Vize-Chefin der Unions-Bundestagfraktion, Gitta Connemann (CDU), reagierte laut "Bild" empört auf einen Relativierungsversuch des SPD-Politikers. "Mit dieser halbherzigen Entschuldigung ist es nicht getan. Er ändert nur die Wortwahl, sein falscher Vorwurf bleibt. Damit macht der Innensenator Judenhass hoffähig", sagte Connemann, Vize-Präsidentin der "Deutsch-Israelischen Gesellschaft", am Montag der "Bild".

"Ein Laienschauspieler sollte sich nicht auf die außenpolitische Bühne begeben. Das ist gründlich schiefgegangen. Wir kämpfen gegen Antisemitismus im eigenen Land und ausgerechnet ein Innensenator äußert sich antisemitisch", sagte die Bremer CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann der "Bild". Auch der Vize-Chef der FDP-Bundestagsfraktion, Alexander Graf Lambsdorff (51), äußerte seinen Unmut gegenüber Mäurer: "So einen Unsinn kann man nur von sich geben, wenn man absolut keine Ahnung von der Lage vor Ort hat - Herr Mäurer muss nach Israel und sich vor Ort die Lage erklären lassen und sich in einem Brief beim israelischen Botschafter entschuldigen!" Mäurer hatte Ende September in einer Rede in der Bremischen Bürgerschaft gesagt: "Wenn ich sehe, dass die israelische Armee am Grenzzaun dutzende von Palästinensern einfach hinrichtet, auch dafür habe ich kein Verständnis. Und ich kann alle diejenigen verstehen, die das zum Anlass nehmen, hier sehr deutlich ihre Meinung zu sagen." Am Sonntag sagte er dem Bremer Weser-Kurier: "Ich würde das Wort `hinrichten` heute nicht mehr verwenden, weil es für Irritationen sorgt." Er habe in der Bürgerschaftsdebatte beispielhaft die Reaktionen auf den Einmarsch der türkischen Armee in Nordsyrien und die Verlagerung der US-Botschaft nach Jerusalem thematisiert, die zu einer Eskalation der Gewalt im Gazastreifen geführt habe. Mäurer weiter: "Dutzende von Palästinensern wurden dabei von der israelischen Armee getötet. In der Debatte habe ich dies vielleicht unglücklich formuliert. In der Sache bin ich aber weiterhin der Auffassung, dass man angesichts der Toten an der Grenze Verständnis haben muss, wenn es als Reaktion darauf zu Demonstrationen und Protesten kommt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 09.10.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung