Sonntag, 24. Februar 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Hannover: 18-Jähriger stirbt durch Stichverletzungen
Dutzende Fehler bei neuen Zügen führen zu Verspätungen
Prämien für Hausarzt-Behandlung geplant
Bahn-Konzern fehlen 733 Lokführer
"Spiegel": Tempolimit könnte 140 Tote pro Jahr verhindern
AfD-Wahlkampfspenden: Stegner sieht Verfassungsschutz am Zug
Wirtschaftsweiser will EC-Kartenzahlung in jedem Geschäft
Forsa: Union legt zu - SPD verliert
Merkel fordert mehr Verständnis für Ostdeutsche
Vodafone will mit Bündnis gegen Funklöcher vorgehen

Newsticker

03:00Stegner sieht wieder Chancen für Rot-Rot-Grün
01:00Seehofer, Klöckner und Giffey verpassen häufig EU-Ministertreffen
00:46Mehrheit will früh in Rente gehen
00:20Bundeswehr darf viele Waffensysteme nicht selbst reparieren
00:00Netflix dreht Doku über Bill Gates
00:00AKK und Göring-Eckardt für Frauenquoten in der Politik
00:00CDU-Chefin offen für schwarz-grünes Bündnis
00:00AKK und Göring-Eckardt: Söhne haben Emanzipation gelernt
00:00Emnid: Union verliert - SPD unverändert
00:00Mehr als jede zweite Abschiebung scheitert
00:00Innenpolitiker gegen Verlegung von IS-Anhängern nach Guantánamo
00:00Ziemiak für strikten Umgang mit IS-Rückkehrern
00:00Le Maire besteht auf Waffenexporte in Drittstaaten
21:13Venezuela: Maduro kündigt Beziehungen zu Kolumbien auf
20:301. Bundesliga: Düsseldorf gewinnt gegen Nürnberg

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.457,70 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von Wirecard setzten sich am Freitag mal wieder an die Spitze der Kursliste und legten bis kurz vor Handelsende über vier Prozent zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

CDU und FDP kritisieren Bremens Innensenator: "Macht Judenhass hoffähig"

Der Skandal um anti-israelische Äußerungen des Bremer Innensenators Ulrich Mäurer (SPD) erreicht die Bundesebene. Die Vize-Chefin der Unions-Bundestagfraktion, Gitta Connemann (CDU), reagierte laut "Bild" empört auf einen Relativierungsversuch des SPD-Politikers. "Mit dieser halbherzigen Entschuldigung ist es nicht getan. Er ändert nur die Wortwahl, sein falscher Vorwurf bleibt. Damit macht der Innensenator Judenhass hoffähig", sagte Connemann, Vize-Präsidentin der "Deutsch-Israelischen Gesellschaft", am Montag der "Bild".

"Ein Laienschauspieler sollte sich nicht auf die außenpolitische Bühne begeben. Das ist gründlich schiefgegangen. Wir kämpfen gegen Antisemitismus im eigenen Land und ausgerechnet ein Innensenator äußert sich antisemitisch", sagte die Bremer CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann der "Bild". Auch der Vize-Chef der FDP-Bundestagsfraktion, Alexander Graf Lambsdorff (51), äußerte seinen Unmut gegenüber Mäurer: "So einen Unsinn kann man nur von sich geben, wenn man absolut keine Ahnung von der Lage vor Ort hat - Herr Mäurer muss nach Israel und sich vor Ort die Lage erklären lassen und sich in einem Brief beim israelischen Botschafter entschuldigen!" Mäurer hatte Ende September in einer Rede in der Bremischen Bürgerschaft gesagt: "Wenn ich sehe, dass die israelische Armee am Grenzzaun dutzende von Palästinensern einfach hinrichtet, auch dafür habe ich kein Verständnis. Und ich kann alle diejenigen verstehen, die das zum Anlass nehmen, hier sehr deutlich ihre Meinung zu sagen." Am Sonntag sagte er dem Bremer Weser-Kurier: "Ich würde das Wort `hinrichten` heute nicht mehr verwenden, weil es für Irritationen sorgt." Er habe in der Bürgerschaftsdebatte beispielhaft die Reaktionen auf den Einmarsch der türkischen Armee in Nordsyrien und die Verlagerung der US-Botschaft nach Jerusalem thematisiert, die zu einer Eskalation der Gewalt im Gazastreifen geführt habe. Mäurer weiter: "Dutzende von Palästinensern wurden dabei von der israelischen Armee getötet. In der Debatte habe ich dies vielleicht unglücklich formuliert. In der Sache bin ich aber weiterhin der Auffassung, dass man angesichts der Toten an der Grenze Verständnis haben muss, wenn es als Reaktion darauf zu Demonstrationen und Protesten kommt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 09.10.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung