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Graphik: Deutscher Wetterdienst

Entwicklungsminister nennt Klimawandel "Überlebensfrage"


Gerd Müller / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sieht den neuen IPCC-Bericht zur globalen Erderwärmung als Alarmzeichen. "Der Weltklimarat zeigt uns eindringlich: Der Klimawandel wird immer mehr zur Überlebensfrage der Menschheit", sagte Müller dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgaben). "Die Erderwärmung nimmt viel zu schnell zu. Auch bei uns in Deutschland zeigt die Rekordhitze mit ihren erheblichen Ernteausfällen, dass der Klimawandel in vollem Gange ist."

In vielen Regionen der Welt habe er längst lebensbedrohliche Folgen, etwa im Grenzgebiet zwischen Äthiopien und Somalia. "Dort hat es seit drei Jahren nicht mehr geregnet", so der Minister, der die Region kürzlich besucht hatte. "Die Pflanzen sind verdorrt, Tiere liegen tot am Straßenrand und die Menschen können nur durch internationale Hilfe überleben." Müller warnte auch vor einer zunehmenden Zahl an Klimaflüchtlingen. "Handeln wir jetzt nicht entschlossen, werden Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen", so der CSU-Politiker. "Um den Klimawandel zu bremsen und Schäden abzufedern, hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr 3,65 Milliarden Euro bereitgestellt." Gut drei Milliarden Euro davon habe das Bundesentwicklungsministerium zur Verfügung gestellt, um Klimaschutz- und Anpassungsprojekte in Entwicklungsländern zu ermöglichen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.10.2018 - 14:07 Uhr

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