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Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Weltklimarat mahnt zu mehr Anstrengungen beim Klimaschutz


Wüste / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Weltklimarat (IPCC) hat davor gewarnt, dass die internationalen Klimaziele bei den derzeitigen Anstrengungen im Klimaschutz nicht erreicht werden können. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Sonderbericht des IPCC hervor. Demzufolge liegt die aktuelle globale Erwärmung bei etwa ein Grad Celsius.

Die globale Erwärmung erreiche zwischen 2030 und 2052 wahrscheinlich 1,5 Grad Celsius, wenn sie mit der aktuellen Geschwindigkeit weiter zunehme, so der Bericht. Dies habe weitreichende Folgen für den Menschen und den Planeten. Die Bundesregierung reagierte entschlossen auf die Ergebnisse des Sonderberichts. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sehen darin einen weiteren Beleg für die Dringlichkeit der Bekämpfung des Klimawandels. "Wir dürfen beim Klimaschutz keine Zeit mehr verlieren", sagte Schulze am Montag. "Das ist die Kernbotschaft des Berichts." Die nächsten Jahre seien entscheidend, damit der Planet nicht aus dem Gleichgewicht gerate. Dafür trage gerade diese Generation eine "herausragende" Verantwortung. "Wir müssen den Abschied von Kohle, Öl und Gas hinbekommen", so die Bundesumweltministerin. Karliczek sagte, dass der Bericht zeige, dass der Klimawandel die Gesellschaft in Deutschland, aber auch weltweit vor "große Herausforderungen" stelle. Man brauche starke Beiträge aus der Forschung und müsse das Potenzial der Wissenschaft noch stärker ausschöpfen. "Gute Ideen aus der Forschung und ein entschlossenes Handeln von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft können die notwendigen Veränderungen voranbringen", sagte die CDU-Politikerin. Die Europäische Kommission begrüßte die IPCC-Ergebnisse. "Today`s report is a remarkable endeavour of scientists to inform policy-makers worldwide and society at large", ließen sich die EU-Kommissare Miguel Cañete und Carlos Moedas am Montag zitieren. Der Bericht zeige, dass das Ziel von 1,5 Grad Celsius machbar sei, sofern man schnell reagiere und alle zur Verfügung stehenden Mittel einsetze. Das IPCC wurde im November 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) als zwischenstaatliche Institution ins Leben gerufen. Es soll für politische Entscheidungsträger den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Klimawandel zusammenzufassen, dabei aber keine Handlungsempfehlungen geben. Der Sitz der Institution befindet sich in Genf. Das IPCC zählt 195 Regierungen als Mitglieder. Zudem sind mehr als 120 Organisationen als Beobachter registriert.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.10.2018 - 12:51 Uhr

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