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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.308,53 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,19 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Continental mit über drei Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Covestro und der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Umfrage: Grüne gewinnen Wähler vor allem von der SPD


Grünen-Parteitag Juni 2017 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der aktuelle Höhenflug der Grünen in den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Forsa kommt nach Angaben des Instituts vor allem durch enttäuschte Wähler der SPD aber auch der Union zustande. Laut dem sogenannten "Trendbarometer", welches von Forsa für RTL und n-tv ermittelt wird, hat die Hälfte der aktuellen Sympathisanten der Grünen bei der letzten Bundestagswahl der Partei nicht die Stimme gegeben. Die meisten "Neu-Grünen" haben demnach 2017 die SPD (42 Prozent), ein beträchtlicher Teil aber auch die Union (25 Prozent) gewählt.

Die übrigen "Neu-Grünen" sind bisherige Wähler der FDP (7 Prozent) oder der Linken (8 Prozent) beziehungsweise haben gar nicht (16 Prozent) oder eine der sonstigen Parteien (2 Prozent) gewählt. Von den AfD-Wählern ist laut Forsa jedoch keiner zu den Grünen gewechselt. Die "Neu-Grünen" unterscheiden sich in einigen Merkmalen von den alten Stammwählern: Während sich 71 Prozent der Stammwähler im linken politischen Spektrum verorten, sind es bei den "Neu-Grünen" deutlich weniger (60 Prozent). Mehr "Neu"- als "Alt"-Grüne fühlen sich dagegen der politischen Mitte zugehörig (37 Prozent zu 27 Prozent). Im Vergleich zu den "Alt"-Grünen haben weniger "Neu-Grüne" Abitur oder einen Hochschulabschluss (68 Prozent zu 76 Prozent). Außerdem sind unter den "Neu-Grünen" mehr Rentner (28 Prozent) als unter den Stammwählern der Grünen (19 Prozent). Die neu von den Grünen gewonnenen Anhänger stammen wie die Stammwähler überwiegend aus Westdeutschland (92 Prozent). Das durchschnittliche monatliche Netto-Einkommen der "Neu-Grünen" ist ähnlich hoch wie das der Stammwähler (circa 3.200 Euro). "Die Grünen profitieren vor allem von der anhaltenden Schwäche der SPD, können aber auch frühere Wähler der Union an sich binden", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Mediengruppe RTL. "Die Partei hat derzeit die Chance, über ihre Kernwählerschaft hinaus auch für Teile der Mitte der Gesellschaft wählbar zu werden, allerdings fehlt ihnen nach wie vor eine ausreichende Verankerung in der ostdeutschen Wählerschaft." Die Daten für die Umfrage wurden von Juni bis Oktober erhoben. Befragt wurden circa 3.000 Wahlberechtigte, die 2017 die Grünen gewählt haben und circa 3.000 Wahlberechtigte, die heute - anders als im September 2017 - die Grünen wählen würden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.10.2018 - 09:56 Uhr

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