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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,20 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,01 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von über 14 Prozent im Plus, gefolgt von Henkel und von HeidelbergCement. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Arbeitsagentur: Fachkräftemangel in MINT-Berufen nimmt zu


Bundesagentur für Arbeit / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesagentur für Arbeit hat vor einem verschärften Fachkräftemangel in den sogenannten MINT-Berufen gewarnt - also unter anderem bei Technikern und Informatikern. "Die Zahl der MINT-Engpassberufe steigt und betrifft alle Qualifikationsebenen", sagte Valerie Holsboer, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". In den letzten Jahren habe sich aber besonders der Mangel an Fachkräften mit beruflicher Ausbildung oder Meisterqualifikation verstärkt.

Das Kürzel MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Holsboer sagte, die Ursachen für den verschärften Fachkräftemangel seien vielfältig. Sie hätten auch damit zu tun, "dass die Auftragsbücher der Unternehmen wegen der anhaltend guten konjunkturellen Lage voll sind und immer mehr Fachkräfte auch im MINT-Bereich gesucht werden". Laut einem BA-Report, über den die RND-Zeitungen berichten, dauerte es 2017 im Schnitt aller MINT-Berufe 119 Tage, um eine freie Stelle neu zu besetzen. Das war 18 Prozent länger als im Schnitt aller Berufe. Bei Fachkräften in der Klempnerei, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikern waren es sogar 170 Tage, bei Softwareentwicklern und Programmierern 158 Tage. Laut Bundesagentur für Arbeit waren 2017 rund 7,7 Millionen MINT-Fachleute sozialversicherungspflichtig beschäftigt - sechs Prozent mehr als 2013. In den Informatikberufen gab es einen Beschäftigungszuwachs um 19 Prozent. Insgesamt ist laut BA eine weiter steigende Nachfrage nach MINT-Arbeitskräften festzustellen. Der Frauenanteil in diesen Berufen ist jedoch unverändert gering. In den MINT-Studienfächern lag er nach Angaben der Bundesagentur zuletzt bei 28 Prozent, in dualen Ausbildungsberufen mit naturwissenschaftlich-technischem Hintergrund waren es lediglich elf Prozent. Die Bundesagentur für Arbeit wirbt indes energisch um weiblichen Nachwuchs für die MINT-Berufe. "Mein Rat an alle junge Mädchen: Geht raus in die Betriebe, macht Praktika und Ferienjobs, fragt Arbeitgeber in eurer Umgebung, ob sie euch in das Unternehmen und die Betriebsabläufe reinschnuppern lassen", sagte BA-Vorstand Holsboer dem RND. So könne Interesse und Begeisterung auf beiden Seiten geschaffen, aber auch frühzeitig aufgezeigt werden, "wenn Wunsch und Wirklichkeit nicht zusammenpassen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.10.2018 - 05:00 Uhr

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