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Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Städtetagspräsident kritisiert "operative Probleme" bei der Bahn


Lok auf Gleisanlage / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des Deutschen Städtetags, Markus Lewe (CDU), hat die Bahn und den Bund als ihren Eigentümer aufgefordert, zunehmende Qualitätsmängel bei den Zügen und beim Netz zu beseitigen. "Leider hat die Bahn zunehmend operative Probleme", sagte Lewe den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Es gebe Intercitys mit überalterten, dreckigen Waggons.

Im ICE seien zu oft Toiletten oder die Kühlung defekt, monierte der Münsteraner Oberbürgermeister. "Auch die Störanfälligkeit von Zügen und Netz ist zu groß", so Lewe. Er forderte: "Die Deutsche Bahn und der Bund als ihr Eigentümer müssen ihrer Verantwortung gerecht werden." Lewe sprach von einem "Eindruck von Schwerfälligkeit und dass man sich zu wenig an Erwartungen der Fahrgäste anpasst". Da sei "der Wurm drin". So könne man den Anteil des Schienenverkehrs nur schwer entscheidend erhöhen "und die Menschen bleiben beim Auto oder steigen gar wieder darauf um". Die Bahn müsse "mehr Qualität und Kundenorientierung" anbieten, forderte der Städtetagspräsident. "Das Unternehmen hat viele Aufgaben zu lösen." Zuvor hatte Bundesrechnungshof-Präsident Kay Scheller der Bundesregierung vorgeworfen, ihre Aufsichtspflicht über die Bahn zu vernachlässigen. "Der Staat muss seiner Aufgabe als Eigentümer und Aufseher über die Geschäfte der Bahn besser gerecht werden. Da ist zuletzt zu wenig passiert", sagte Scheller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). "Bei der Bahn läuft offensichtlich einiges schief", so Scheller weiter. Er kritisierte, dass der Bund Milliarden Euro gebe, "aber das Unternehmen entscheidet über die Verwendung des Geldes. Der Einsatz der Mittel durch die Bahn ist teilweise intransparent". Städtetagspräsident Lewe forderte die Bahn nun auf, kleinere Städte besser ans Netz anzubinden. Auch diese bräuchten "einen Anschluss an Fernverkehrs-, mindestens aber an gut verknüpfte Regionalbahnstrecken". Nur so könne man in Deutschland gleichwertige Lebensverhältnisse herstellen und ländliche Räume, mittlere Städte und Metropolen besser miteinander verbinden. "Das ist ein Thema, über das wir mit der Bahn im Gespräch sind", erklärte der CDU-Politiker. Es sei richtig, dass die Bahn ihr Netz von IC-Haltepunkten weiter ausbauen wolle. "Die Perspektive dafür reicht aber weit über 2030 hinaus. Das muss wo irgend möglich schneller gehen", forderte Lewe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.10.2018 - 03:00 Uhr

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